Beiträge von SurrealLucy

    wie kommt mir das bekannt vor^^ Leni ist mir gern in die Kapuzenjacke gekrochen, saß dann da gemütlich und hat mir von innen die Taschen und den Zipper zerstört.

    Bei mir wird außerordentlich gerne das benutzte (!) Taschentuch aus der Hosentasche geklaut. Muss aber das benutzte sein. Hab mir mal mit Absicht Zewa in die Taschen gestopft, was sie hätten klauen dürfen. Nö. Ist uninteressant. 🙄 Wenn dann ein benutztes taschentuch drin ist, wird sogar die Hosentasche von unten her angenagt um da irgendwie ranzukommen... Also echt...

    Moin,


    zum Thema Nagen: Meine HaWis haben viel angenagt. Aber mein jetziges Weiberrudel nagt auch sehr viel und das sind definitiv keine HaWis! Meine jetzigen Weiber haben dieselbe Marotte wie damals die HaWis: Man kuschelt sich zu mir (gerade so außerhalb der Streichelreichweite), macht es sich bequem und nuckelt und kaut an meiner Kleidung herum. Besonders beliebt sind irgendwelche heraushängenden Bänder oder Hosentaschen mit Taschentücher drin. 🙄 Was das angeht, sehe ich wirklich keinen Unterschied zwischen HaWis und NichtHaWis.

    Moin,


    ich habe auch schon Mal HaWis gehabt. Das 4er-Rudel war schon herausfordernd, v.a. pepper war eine richtige Panikratte. Aber alle 4 haben zu mir Vertrauen gefasst und sind bis zu einem gewissen Grad zahm geworden. Wobei zahm für jeden etwas anderes bedeutet. Für mich bedeutet es, dass ich die Tiere händeln kann, sie auf Kommando in die Voliere bzw die Transportbox gehen und nicht panisch vor mir weglaufen. Zahm bedeutet für mich NICHT, dass sie sich knuddeln lassen!

    Moin,


    mein Jonas war zum Schluss auch alleine, allerdings nur für 4 Tage. Diese seine 4 letzten Tage habe ich nur noch auf dem Arm mit mir herum getragen und sogar nachts mit ins Bett genommen. Er war bereits sehr geschwächt und fraß kaum noch. Er wollte auch immer wieder auf den Arm. Wenn ich ihn doch mal absetzen musste, hat er mich immer traurig angesehen und wollte wieder hoch. Ging ich mit ihm ins Rattenzimmer, hat er zunächst die anderen gesucht, aber es war ja keiner mehr da und dann kam er wieder zu mir. Er war zeitlebens nie besonders anhänglich gewesen, aber auf die letzten Tage dann besonders. Er hat dann nochmal etwas Banane von meinem Finger geschlabbert und dann schlief er ganz friedlich ein. 🖤 Er war 2 Jahre und 6 Monate alt.


    Wie alt ist dein Ömchen? Dass du bei dem beschriebenen Zustand nicht mehr operieren willst, kann ich verstehen. Auch eine Integration um jeden Preis muss nicht sein. Aber wenn du kannst, nimm sie auf den Arm und trag sie mit dir rum, so oft es geht. (Bei mir vorteilhaft, dass ich im Home Office arbeite, ich hatte Jonas auch während der Arbeitszeit auf dem Arm!) Die meisten alten Ratten genießen diese Nähe.

    Moin,


    Viele kennen das wahrscheinlich. Der Auslauf kann noch so interessant sein, auf die Voli zu klettern ist umso geiler. Vor allem, weil es verboten ist.

    Da ich zukünftig mehr einen 24/7 Auslauf anbieten möchte, haben wir die Voliere (Eigenbau aus miteinander verbundenen Villa Casas) mit einem kletterschutz ausgestattet.


    Dafür wurde Plexiglas verwendet. Dieses wurde auf 14 cm breite Streifen zurecht geschnitten. Anschließend wurden 2 Löcher hineingebohrt mit einem Metallbohrer 5mm. Dann wurde das Stück mit je 2 Unterlegscheiben, 2 Muttern und 1 Schraube am Gitter befestigt.


    In meinem Fall befindet sich dieser kletterschutz unterhalb der oberen Etage, weil die Türen unten mittig sind und sich bei der einen ein Tower davor befindet, über den die Ratten nach draußen gehen.


    Die Plexiglasstreifen gehen einmal ringsum. Da sie nur 14cm breit sind, ist überall genug Luftzirkulation gegeben, gleichzeitig sollten die Ratten davon abgehalten werden, zu hoch an der Voli zu klettern. Die Fallhöhe ist nun auf maximal 50 cm reduziert (statt 1,6 m, wenn sie bis aufs Dach klettern).


    Wollte das einfach mal zeigen, was wir so gebaut haben.

    Also die von mir genannten nehmen den Urin nicht wirklich auf. Also klar, bisschen feucht werden sie natürlich, aber die Suppe landet in der Zeitung drunter.

    iCh kann das beschriebenen Verhalten ebenfalls beschreiben - unsere Jungs mochten es auch unter den Fleece-Decken gerne.

    Zerpflückt wurden die Decken bei uns eher selten, aber das ist natürlich Glück.

    Das war damals das Rudel Halbwilde, das hier alles zerpflückt hat. Die Decken nutze ich aber immer noch, auch wenn eine aus mehr Loch als Decke besteht.

    Wenn es unter dem Decken nass ist, kam es hier eher davon, dass sie ja auch unter den Decken liegen. Wenn im Sommer keine Zeitung zusätzlich im Auslauf ist (sie kühlen sich dann gerne am kalten Boden und schieben die Decken zt extra beiseite), dann konnte ich das sehen, dass die Decken den Urin Aufnahmen. Darunter war es nicht nass, bestenfalls leicht feucht. Sind aber auch Recht dicke decken. Was ich auch noch nutze, eher im Auslauf, ist ausrangierte Bettwäsche, natürlich ohne Knöpfe und Reißverschlüsse. Das hat sich hier auch bewährt.

    Ich stimme SurrealLucy absolut zu.

    Fleecedecken sind feuchtigkeitsdurchlässig und nehmen den Urin nicht auf. Der sickert nur durch. Dementsprechend ist es alleine deshalb schon sinnvoll Zeitung drunter zu legen, da die Nasis sonst einfach nur in ihrer eigenen Suppe sitzen.

    Die nehmen den Urin schon auf, allerdings natürlich nicht, wenn sie durchlöchert sind. Ich persönlich finde eine Schicht aus Fleece einfach zu dünn und vor allem jetzt das letzte Rudel, die Bielefelder Siebenlinge, haben einfach zu gern UNTER der Fleecedecke geschlafen. Und im Auslauf isoliert Zeitung den kalten Boden (Linoleum) im Winter. Da kommen erst 3 Schichten Zeitung hin, darüber 1 Fleecedecke. Dann ist das schön warm an den Füßen.

    Moin,


    zu Ergänzung noch, da ich zusätzlich zu Fleecedecken noch Zeitung nutze für Käfig und Auslauf, macht es Nichts, wenn da zernagte decken drin sind. Das sind dann die Eingänge in die Unterwelt. 😅 Ich habe auch decken, die dünner sind als andere (weiß auch nicht immer, wo sie her kommen, da ich auch etliche geschenkt bekam), deshalb ist die Kombination mit Zeitung drunter sinnvoll.

    Moin,


    Ich habe überwiegend die günstigen. Wasche die 1x gründlich, bevor sie in den Käfig kommen, klar. Ausfransen tun die nicht, weil Fleece keine Fäden zieht. Aber wenn die Ratten es zernagen, haste halt einen Flickenteppich. 😅

    bootenzian89 wenn im Winter die Bauphase losgeht (mein Mann baut, wenn er saisonbedingt Zuhause ist), dann werde ich darüber berichten, wie wir das kletterproblem lösen. 😁 Eine Idee hat der Mann schon.


    Stefan ja, der Kostenfaktor... Das ist echt so eine Sache. Ganz klar, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, daran lässt sich nichts ändern. Solange die Nachfrage nach bestimmten Käfigen hochgehalten wird, werden diese teuer sein. Du hast das mit dem Eigenbau schon ganz richtig gemacht. 😉

    bootenzian89 witziger Name übrigens 😅

    Ich habe das Glück, ein eigenes Zimmer für die Ratten zu haben. Das hat auch nicht jeder. Dennoch waren mein Mann und ich schon bei vielen Rattenhaltern zu Besuch und haben eigentlich immer Potential für Dauerauslauf gesehen. Da wäre der ein oder andere Handgriff nötig, eventuell müsste Mal ein Käfig umgestellt werden, aber machbar ist es meistens. Wenn Mensch die Bereitschaft dazu mitbringt. Manchmal muss man da auch kreativ werden.


    Trotz absolut sicheren Rattenzimmer weiß ich noch nicht, wie ich es beim nächsten Rudel mache. Wenn es beim Dauerauslauf bleibt, dann muss die Voli gesichert werden, damit sie nicht mehr außen hochklettern können. Und da Fabius mathematische Kenntnisse besaß und wusste, dass er nur ein Haus quer durch den Auslauf schieben und entsprechend positionieren muss, um auszubrechen 😅, darf eigentlich auch die Tür zum angrenzenden Spinnenzimmer nicht auf sein. Also wird es nochmal ein bastelreicher Winter! 😅


    Bin Mal gespannt, ob und wie es sich über die Jahre mit den Empfehlungen verändert.

    bootenzian89

    Ich habe damals als ahnungsloses Kind, das ich war, mit Hamsterknast angefangen. Das war mir damals zu klein, also habe ich ohne elterliche Unterstützung mein Zimmer so gut es ging rattensicher gemacht und es gab 24/7 Dauerauslauf. Der Hamsterknast diente dann hauptsächlich als Klo (die meisten Ratten sind damals tatsächlich zum Ka*** reingegangen!😅), zeitweise zum schlafen, je nach Gruppe. Aber der war 24/7 auf, sodass sie selbst entscheiden konnten, wo sie hingehen.


    Meine aktuellen Senioren halte ich gar nicht mehr im Käfig. Die Voli steht zwar im Dauerauslauf, ist aber zu. Warum? Die Herren schaffen es nicht mehr rein bzw wenn doch, dann schaffen sie es allein nicht mehr raus. Also bleiben sie im 9 qm Dauerauslauf. Da hab ich Futter und Wasser reingestellt, etwas mehr Decken als sonst sowie Versteckmöglichkeiten.


    Deshalb stoße ich mich am Wort Käfigmindestmaße. Weil es sich nur auf den Käfig bezieht. Der Auslauf muss darin unbedingt mit aufgenommen und im Kontext gesehen werden.


    Davon ab, es gibt gerade aus Notfällen auch Ratten, die mit großen Käfigen auch überfordert sind. Habe ich auch schon gehabt. Da hilft nur verkleinern, auch wenn es einem eigentlich widerstrebt.

    Moin,


    mir ging gerade durch den Kopf: Statt von KÄFIGmaßen könnte man vielleicht hier im Forum von Gehegemaßen sprechen?

    Denn ich habe oft den Eindruck, dass es Neulinge abschreckt, gerade wenn sie einen Dauerauslauf haben, wenn allein die Käfigmindestmaße angesprochen werden. Allerdings müssen die Mindestmaße dann sogar etwas höher angesetzt werden. Man sollte Käfig und Auslauf immer im Kontext sehen. Je länger der tägliche Auslauf angeboten werden kann und je größer dieser ist, desto geringer die Rolle des Käfigs.

    Guten Morgen,


    in Wolfenbüttel gibt es ein Haus, das ist 2 Meter breit, aber ca 5 Meter lang und hat 3 Etagen. Leider habe ich es noch nicht von innen gesehen, es würde mich interessieren, wie es darin aussieht.

    Das fällt mir zu deinem Vergleich ein.


    Bei den Käfigmindestmaßen hilft denke ich gezielt nachhaken und auch selbst zu hinterfragen. Wenn zb nur ein Hamsterknast vorhanden ist, dieser aber in einem 24/7 Dauerauslauf lediglich als Rückzugsort dient - wo ist das Problem? Wenn der Dauerauslauf die Mindestmaße einhält bzw sogar deutlich größer ist, dann ist doch alles gut.

    Es geht hauptsächlich um die, die das mit dem Dauerauslauf nicht einrichten können. Da kann der Käfig gar nicht groß genug sein. In dem Fall macht m.E. der Ton die Musik und das ist leider etwas, was mir hier oft negativ auffällt. Allzu oft habe ich auch das Gefühl, dass für bestimmte Käfige regelrecht Werbung gemacht wird. Ich selbst bleibe bei meiner eigenen Konstruktion und weiß, dass ich so 10 Ratten ein Zuhause bieten kann. Wer nur die Käfigkonstruktion im Kopf hat, würde hier auch schreien. Aber da ich noch den riesigen Dauerauslauf dazu habe, ist es was anderes. Der Käfig dient quasi als Rückzugsort und zusätzliche Lauffläche nach oben.

    Zur Ergänzung:


    Für Einzel-Opi Tid bin ich auch eine Stunde pro Strecke gefahren um ihn abzuholen. Da ist man mir aus Bielefeld entgegen gekommen. Den Tid habe ich aufgenommen, weil er allein saß, es vor Ort Schwierigkeiten bei der inte gab und ich mit Jonas einen gleichaltrigen Opi habe.


    Aber das nur am Rande. Manchmal fährt man halt. Selbst wenn es im Berliner Umland zeitweise wenig Vermittlungstiere geben sollte, gibt es auch weiter weg genug und es gibt Leute die auch weitere Strecken fahren. Du könntest zb auch bei der Rattenhilfe Leipzig nachhaken. Die fahren m.W. auch schon mal größere Strecken.

    Ratselfoley


    Ich bin für meine Siebenlinge 2 Stunden gefahren, um sie abzuholen. Und auch wieder 2 Stunden zurück. Ich habe das nie bereut. Von dem Rudel ist leider nur noch Jonas übrig, aber diese lange Fahrt zu einer Pflegestelle der Rattenhilfe Bielefeld habe ich nie bereut.


    Ich käme nie auf die Idee, Ratten selbst zu züchten, auch wenn man hofft, tolle Eigenschaften weitergeben zu können oder vor dem Hintergrund, "dass es keine in der Nähe gibt". Als ich für die Siebenlinge nach Bielefeld fuhr, gab es hier im Umkreis auch nix. Da muss man halt mal fahren. Es gibt gerade im Umland von Berlin sicherlich auch Menschen, die bereit wären, dir Ratten zu bringen. Das ist auf jeden Fall die bessere Alternative als selbst zu züchten.


    Ich habe übrigens 2007 selbst ungeplanten Nachwuchs gehabt. Mit den 11 Babys von Ophelia ging es gut, sie war eine ganz tolle Mama. Mit denen von Cleopatra war es schwieriger. Sie hat sie anfangs vernachlässigt und sich erst gekümmert, nachdem ich sie ihr an die Zitzen gelegt habe.

    3 Jahre später hatte ich noch einmal Nachwuchs bei den Degus, die wir damals hatten. Ein Wurf ging gut, der andere nicht - da hat die Mama die Babys kurz nach der Geburt tot gebissen.

    Das waren übrigens alles keine gezielten Würfe, sondern Notfalltiere.

    So schön es ist, die Babys aufwachsen zu sehen, ich würde nie zur gezielten Zucht greifen. Wenn, dann würde ich supergerne nochmal ein trächtiges Weibchen aus irgendeinem Notfall übernehmen. Dann kann ich die Babys ja auch aufwachsen sehen.