Beiträge von Nienor

    Hey,


    wenn die Tiere sich im Gehege heimisch fühlen, dürfen sie definitiv direkt am Abend auch raus - ob sie es auch tun, überlasse ich aber ihnen.
    Ängstlichere Tiere noch nicht, da warte ich entweder 1-2 Tage, bis sie sicherer sind, oder ich nehm sie auch so raus, weil sie dann auch die Ansprache vom Menschen nicht so kennen und daran sollten sie sich hier auch gewöhnen. Also kommen auch schüchterne Tiere nach einigen Tagen mit aufs Sofa. Wichtig ist einfach, dass es überall Verstecke gibt, in die sie sich zurück ziehen können.

    Hey,


    wenn das dein Lack ist, dann entspricht er laut dem Merkblatt DIN EN 71.3
    http://www.farbenwelt-wimmer.d…kblatt/glasurit/13852.pdf


    Zitat: ich habe überlegt stellenweise kleintierdraht an die etagendecken oder wände zu tackern und die leitern und hängematten dann einfach einzuhängen. ich denke das sollte verletzungstechnisch unbedenklich sein wenn man die enden vom draht nach innen biegt oder?


    An den Wänden lass mal lieber sein, das gibt nur Dreckfallen. Dann lieber U-Nägel oder Ösen-/Hakenschrauben anbringen. Rampen kannst du über Winkel gut an die Wände schrauben.
    An den Decken ist es in vielen Eigenbauten zu sehen und drecktechnisch zu handhaben.
    Einfach nur Umbiegen der Kanten reicht aber nicht, du solltest da schon über die Ränder kleine Hölzer nageln oder flache Metallprofile drüber schrauben.


    Zitat: als einstreu für die klos habe ich jetzt nicht klumpendes silikatstreu gekauft - ist das das richtige?


    Derart künstliches Zeug würde ich den Tieren nicht anbieten. Lieber auf natürliche Materialien zurück greifen. Vor allem neue Dinge werden von Ratten auch gern mal angeknabbert und probiert. Und Silikatstreu will ich zumindest ungern im Rattenmagen wissen.

    Hey,


    ich denke nicht, dass Sägemehl-Ton bei Ratten eine lange Halbwertszeit haben wird ;)
    Die werden dir das aufgrund des Mehls schnell zerlegen - Mehl ist nunmal Getreide und für Ratten lecker.
    Wenn ich daran denke, wie die Zwerge mein mit Mehlkleber gebasteltes Fummelbrett zerlegt haben, um die getrocknete Wasser-Mehl-Pampe abgekratzen *seufz*

    Hey,


    Lochblech mit möglichst kleinen Löchern, wo sie kaum die Zähne durchbekommen, sollte gehen. Und das wirklich grosszügig ringsrum, damit die Belüftung stimmt.
    Und dann zusätzlich Türen aus Plexiglas mit Stahlprofilen geschützt, sodass man die Tiere auch sieht und sie nicht in einer Blackbox leben. [addsig]

    Hey,


    Bitte keinen Draht aussen anbringen, wenn dann innen. Ist Fummelarbeit, aber sicherer.
    Wenn die Tiere durchs Gitter passen, können sie sonst zwischen die Gitter geraten. Draht ist ja noch recht flexibel, einzig feste Gitter könnte man ganz dicht aussen anbringen.


    Auch ausgewachsene Weibchen können durch so einen Gitterabstand passen - 2 meiner Pflegedamen quetschten sich aus einem Gitterkäfig mit ähnlichem Abstand.

    Hey,


    Kann man die Profile vielleicht mit kleineren Schraubzwingen über der Platte (also das Profil muss weiter hoch gehen) ausreichend fixieren?
    2 je Seite, damit es sich nicht drehen kann, denke ich. Aber dann bekommt man die Platte nicht mehr leicht raus.


    Ne extra Tür kaufen und mit innerer transparener Tür ausstatten (wie gerade erst in den Anzeigen zum Verkauf angeboten) wäre keine Option?

    Hey,


    habe ich geschrieben, dass dieser Versuch an Zootieren durchgeführt wurde ?
    Nein, habe ich nicht. Erst lesen, verstehen, dann meckern.


    Ich habe gesagt, dass solche Versuche an Zootieren, Tiere, die eh bereits in Gefangenschaft leben, als Abwechslung in deren Alltag gelten können.
    Aber vermutlich wäre es dir lieber, die Tiere alle direkt zu euthanasieren, anstatt ihnen das Leben, das sie eh in Gefangenschaft führen, weil sie nicht auszuwildern sind, irgendwie abwechslungsreich zu gestalten.
    Aber mir ist es lieber, wenn die Schimpansen dann eben einmal die Woche einen Topf Farbe hingestellt bekommen und malen dürfen, um nach den Ursprüngen der Kunst zu suchen oder eben in Röhren schauen.
    Ich könnte mir sogar vorstellen, meinen Zwergen ein passendes Set-Up vorzustellen, um ihre Intelligenz für mich zu testen. Wäre denen Wurst wie Käse, ob ich die dann für einen Intelligenztest benutze , die freuen sich über die geistige Auslastung, die Abwechslung und die Belohnung.


    Und bitte, nutze keine wissenschaftlichen Studien, um deine Tiere zu verstehen.
    Jeglichen Medikamentenkonsum und Operationen solltest du auch meiden und deinen Tieren verwehren - alles böse "/phpbb/images/smiles/ironie.gif"> [addsig]

    Hey,


    Tierschutz bedeutet auch, das Wissen, was da ist, zu nutzen, um das Leben der Tiere zu verbessern.


    In wie fern das jetzt bei dieser Metakognition möglich ist, kann man ruhig hinterfragen. Einen Unterschied macht es kaum. Und mir ist es wurst, ob die Ratte sich jetzt bewusst ist, dass sie die Aufgabe nicht lösen kann oder nicht. Einzig der Schluss, dass es ein Hinweis auf ein höheres Bewusstsein sein kann, ist interessant, weil man dann Tiere nicht mehr als reine Instinktmaschinen abtun kann, was Grundlage vieler Tierversuche ist - die fühlen nichts, die denken nicht, also kann mans mit denen ja machen.


    Dennoch gibt es reichlich Verhaltensstudien, die uns tatsächlich helfen, unsere Tiere besser zu verstehen und zu halten.


    Und nochmal : hier heisst sicher niemand die Durchführung der Studien für gut. Jedem hier wäre es lieber, die Tiere wären nie im Labor geboren, im Versuch benutzt und danach getötet worden. [addsig]

    Zitat:
    dreyauc schrieb am 2014-06-03 17:54 :
    Hi,


    Leute versteht mich nicht falsch, aber ich habe echt Probleme damit das hier (in einem Tierschutzforum) Artikel verbreitet werden, die klar Pro Tierversuch sind und diese auch noch detailiert beschreiben. So interessant die Ergebnisse auch sind, Rhesus Affen, Großaffen, Ratten wurden benutzt..nee, echt nicht!


    Entsetzte Grüße "/phpbb/images/smiles/icon_eek.gif">



    Hey,


    hier ist sicher niemand pro Tierversuch.
    Aber die Versuche wurden gemacht, Ergebnisse sind da.
    Jetzt Ergebnisse, die uns helfen können, unsere Tier besser zu verstehen, zu ignorieren, wäre auch der falsche Weg.


    Man ignoriert auch nicht die Ergebnisse aus Hi**ers Judenversuchen, trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, das gut zu heissen.
    Die Menschen / Tiere wurden benutzt und sind gestorben. Die Ergebnisse zu ignorieren würde nur dazu führen, dass wieder Menschen / Tiere leiden, weil man es wiederholt oder Dinge nicht versteht (je nach Sachverhalt eben).


    Zukünftige Versuche sollte man verhindern, ganz klar (wobei ich mir solche Versuche an Zootieren, die eh gefangen sind, weniger problematisch vorstelle, die sehen das Röhrenschauen und auswählen eher als willkommene Abwechslung an - extra züchten und einsperren sollte man Tiere dafür wirklich nicht). Aber die Tiere sollen nicht umsonst gestorben sein, was sie mitgeteilt haben, kann ihren Artgenossen in unseren Händen auch helfen. [addsig]

    Hey,


    da Soja Phytoöstrogene enthält, wundert mich die Unfruchtbarkeit nur wenig. Man sollte einfach nicht mit den Hormonen so rumspielen *schulterzuck*


    Genmanipulation ist oft nur ein schnellerer Weg als die normale künstliche Selektion - solang keine künstlichen Gene eingeschleust werden.
    Und ob eine Pflanze das Pestizid selbst produziert oder der Mensch es drüber schüttet - darin sehe ich nun keinen Unterschied mehr. Das Gift ist in der Pflanze. Es wird zwar in der Umwelt nicht so stark verteilt, aber in der Nahrung bleibt es, wo es nunmal nicht hingehört. [addsig]

    Huhu,


    ich hätte auch vermutet, dass es eine Maschine sein wird, die zufälliger als der Mensch die Geruchsproben durchmischen und präsentieren kann. Ob man das über ein Knöpfchen trainiert, hängt am Ende von der echten Testsituation ab. Wenn Ratz da wieder nur Eier antatschen soll, kann Ratz vorher nicht auf ein Knöpfchen fixiert werden.


    Die Ratten greifen etc. wie es in dem einen Animationsfilm der Fall ist, wird wohl keine Maschine heutzutage hinbekommen.
    Aber mit Chip versehen durch eine Röhre mit Antenne zum Testkäfig laufend könnt man das schon automatisieren :/
    Aber ob sich der Mehrkostenaufwand bei der Spareinstellung lohnt, stelle ich mal in Frage. Nach den Tieren muss man ja eh als Menschen schauen, ob es ihnen gut geht, sie füttern. Die scheinen auch recht zutraulich, sodass man auch Kontakt zu den Tieren zu suchen scheint. Da kann man sie auch ruhig in Testkäfige setzen, wenn man mehrere gleichzeitig trainieren kann (mehrere Testkäfige), dann spart man so auch Zeit. Da kann der Mensch im Gehege putzen, Futter und Wasser parat machen, während die Kleinen lernen und schon ist die Umsetzzeit absolut zu vernachlässigen. [addsig]

    Huhu,


    schaut mal hier, dann sollte auch die Frage mit dem Tatort beantwortet sein "/phpbb/images/smiles/icon_wink.gif">


    http://www.spiegel.de/panorama…recher-jagd-a-922145.html" http://www.spiegel.de/panorama…recher-jagd-a-922145.html



    Zitat: Derrick und die Spür-Ratten können schon deshalb keine Hunde ersetzen, weil sie nicht mit an den Tatort gehen. An den Verdächtigen wird nicht gerochen.



    _________________
    \"orange">Liebe Grüsse von Nienor und ihren Langschwanzflauschnasen
    \"red"> \"3">Der größte Feind des Heimtiers ist der unwissende Besitzer.
    Silvia Blahak


    1>[ Diese Nachricht wurde ge ndert von: Nienor am 2013-10-06 13:39 ]

    Huhu,


    Zitat: Soweit ich das noch zusammenbekomme, geht es da nicht um den Deckakt, sondern um die Vaterschaft.


    Deckakt ist auch Kapitel 8 - Finalrose.
    Vielleicht erinnerst du dich an den Teil, wo sie die potenten jungen Männer zum Überspringen eines Teils des Kapitels aufzurufen versucht, weil sie zu sehr an ihre Töchter denkt "/phpbb/images/smiles/icon_mad.gif"> [addsig]

    Huhu,


    wie gesagt, in dem Kapitel bin ich nicht, aber in Kapitel 7 steht auf Seite 173 :


    Zitat: Wie wir in Kap. 9 noch erfahren werden, bewirkt das Elternsein - in diesem Fall also die Vaterschaft - faszinierende Veränderungen in Gehirn und Verhalten.


    Und von dem, was ich bisher in dem Buch gelesen habe, lese ich zwischen den Zeilen positive Effekte ..


    Positiv ist zu werden, dass ein Deckakt eine akute Stresssituation für Männchen ist und sich negativ auswirkt - jedoch ist chronischer Sex wohl durchaus postiv - auch eine Erkenntnis, die sich besser nicht rumsprechen sollte "/phpbb/images/smiles/icon_evil.gif"> [addsig]

    Huhu,


    ich hatte mir das Buch am 3. August bei einem Ausflug nach Bern geholt - und weil ich noch andere Lektüre hatte, habe ich es aufgeschoben.
    Auf jeden Fall ist auch einiges drin, was meinen Umgang mit Futterbeschäftigung bei den Zwergen verschärft hat .. einiges hat mich auch ziemlich zum Nachdenken gebracht .. anderes war mir schon durch Vorlesungen bekannt, vor allem die Sache mit den Voles (der Oxytocin, Vasopressin Teil) wenn da nicht der Hinweis drin wäre, dass Vaterschaft gut fürs Hirn sein soll (so weit bin ich allerdings noch nicht), hät ich es fast weiter empfohlen. Nun ist auf jeden Fall ein gewisser Beigeschmack dabei. [addsig]