Beiträge von Nienor

    Bei einem Dauerauslauf verliere der Auslauf schnell an Reiz, da er ja immer zur verfügung steht. Zudem wäre er auch deshalb nicht mehr so Interessant, da die Ratten (so wie du gesagt hast) häufig alleine im, Alauf sind nach ihrem Rythmus eben.

    Dem kann man entgegen wirken, indem man immer grob zur gleichen Zeit Futter versteckt, andere Aktivitäten anbietet etc.

    Dann nutzen sie den Auslauf zwischendurch zum Pfoten vertreten und haben ihre Hauptaktivität immernoch gemeinsam, wenn es auch Futtersuche und Erkundung geht.

    Das kann man leider nicht pauschal sagen.

    Es gibt Ratten, die schon vor der 8. Woche anfangen, Revierverhalten zu entwickeln und dann eine richtige Integration brauchen. Andere sind Spätentwickler. Meine vier Brüder damals waren erst mit 12 Wochen reif genug für eine Integration - vorher konnte man keinen Funken Revierverhalten entdecken, nur Spiel, Spiel, Spiel ..


    Von daher bleibt dir nur: auf neutralem Gebiet zusammen setzen, beobachten und entscheiden, ob mehrere Treffen nötig sind oder sie "von Tuten und Blasen" noch keine Ahnung haben und sich eben noch wie Babies verhalten.

    Hey


    Es kann verschiedene Gründe geben, die das Wachstum beeinflussen.

    Zum einen natürlich die Genetik, aber wenn beide Eltern recht gross sind, ist das nicht ganz so wahrscheinlich.

    Einen weiteren, grossen Einfluss hat die Umwelt. Bei grossen Würfen kommt es häufig vor, dass nicht genug Nährstoffe da sind. Aber wenn der Wurf klein war, kann man das wohl auch ausschliessen. Nicht genug Nährstoffe bekommen Ratten auch, wenn sie von Parasiten befallen sind. Giardien sind da der Klassiker. Zum Teil ist ein gehemmtes Wachstum das Einzige, was auffällt.

    Was natürlich auch sein kann, ist irgendein Organdefekt, auch da bleiben Tiere im Wachstum häufig zurück.

    Falls es dich tröstet: Die Ratte war zum Zeitpunkt des Köpfens bereits tot (sofern du sie nicht nach dem Fund dort platziert hast).

    Denn sonst wäre dort viel viel mehr Blut - die Hauptblutgefässe verlaufen dort. Das gäbe eine riesen Sauerei, wenn das Herz noch geschlagen und Blut gepumpt hätte. Aus dem Fell hätte das ein Tier vielleicht noch rausschlecken können, aber nicht von dem Untergrund.

    Mittelfristig werden wir jedoch, auch ohne Katzen, die Ratten abgeben, da sie nur noch zu zweit sind und unbedingt wieder in ein Rudel sollen

    Was heisst den mittelfristig?

    Da sie nur zu zweit sind, solltet ihr jetzt schon nach einer Lösung für die Ratten suchen.

    Im Idealfall sind sie bereits im neuen Zuhause, wenn die Katzen zu euch kommen. Das erspart allen Parteien viel Stress.

    Hey


    Das wird ein recht dominanter Herr sein - denn das Reiben an Gegenständen ("Seitenlage") ist auch Markierverhalten.

    Manchmal bekommen sie dann an den Flanken richtige "nasse" Flecken.


    Wie alt ist der denn?

    Und wie benimmt er sich im Umgang mit den anderen?

    Ein Kaninchen wäre sinnvoller und weniger Arbeit.

    Bis zu diesem Punkt kann ich dir zustimmen.

    Aber erstens sind Kaninchen Gruppentiere und zweitens sind sie in der Haltung auch nicht einfach.

    Es braucht ein grosses ein- und ausbruchsicheres Aussengehege, in dem die Tiere mind. 50 cm tief buddeln können. Im Boden muss es dann auch gegen Fuchs und Co. gesichert werden!

    Ausserdem ist die Ernährung zeitaufwändig. Mit einmal am Tag Heu auffüllen, Wasser wechseln und ein wenig Körner reinschmeissen ist es nicht getan. Kaninchen brauchen mehrere "Mahlzeiten" über den Tag verteilt und vor allem auch frisches Grün in Form von Gräsern, Kräutern und belauten Ästen.

    Viel gesünder als Ratten sind sie je nach Rasse auch nicht unbedingt. Gerade die ganzen Zwergformen haben sehr häufig Zahnprobleme, die dann im Nachgang zu Verdauungsproblemen führen, an denen das Tier im schlimmsten Fall sogar versterben kann. Zusätzlich müssen sie halbjährig geimpft werden.

    Hey


    Ich kann nur davon abraten, Ratten im Schlafzimmer zu halten.

    Ratten verbreiten ziemlich Allergene in der Luft und in der Nacht sollte der Körper und insbesondere die Lunge auch mal Ruhe haben. Es schont die eigene Gesundheit, wenn man in einem möglichst "sauberen" Raum schläft, was Staubpartikel und Allergene angeht.

    Auch das ständige Genuschel, was die Schlafqualität mindert, kann auf Dauer negative Folgen haben.


    Vorübergehend während einer Integration ist es sicher kein Problem, aber als Dauerstandort würde ich definitiv ein anderes Zimmer wählen.

    Hey


    Wie alt ist sie denn und was ist ihr Normalgewicht?

    Wie fütterst du sie?


    Babies können schon zu gross werden, besonders wenn während der Trächtigkeit zu viel Eiweiss gefüttert wird.

    Dies ist wichtig vor allem NACH der Geburt, aber während der Trächtigkeit sollte es noch in normalen Mengen gereicht werden.


    Wenn du dir unsicher bist, lass einen Tierarzt drauf schauen, der Erfahrung mit Ratten hat.


    Wolltest du Babies oder warum hast du sie nicht mit Allizin behandelt, wenn sie mit ausgewachsenen Böcken zusammen war?

    Hey


    Bevor hier kastriert wird, sollten die Tiere intensiv auf Ektoparasiten untersucht werden. Ein Befall kann zu vermehrtem Haarausfall und zunehmenden Konflikten führen.

    Auch sollte das Rudel erweitert werden, sodass die ungünstige Paarhaltung beseitigt wird. Nicht selten hat man bei Paarhaltung einen Mobber und ein unterdrücktes Tier. Dieses Sozialgefüge ist einfach nicht artgerecht und das macht sich früher oder später in Verhaltensproblemen bemerkbar.

    Hey


    Die werden wohl das Schicksal von nahezu jeder Versuchsratte teilen und am Ende des Versuchs euthanasiert werden. Mit so einem Magnet im Kopf sicher nicht das schlechteste Schicksal, denn eine normale Haltung mit dem Teil im Kopf stelle ich mir nicht sehr angenehm vor (das zieht ja alles Ferromagnetische an, dass den Ratten dann an den Kopf knallt oder ihr Kopf wird zu grösseren ferromagnetischen Sachen hingezogen ..)

    Hey


    Zur Sicherheit komplett austauschen - alternativ je nach Kabelaufbau von einem Elektromonteur die angenagte Stelle rausschneiden und beiden Enden neu verbinden lassen.
    Alles andere kann früher oder später zu Kabelbränden führen (denn die Kupferfäden werden beim Nagen ja leider auch beschädigt). Isolierband schützt nur die Aussenwelt davor, keinen Strom ab zu bekommen. Kurzschlüsse im Kabel selber kann es nicht verhindern.

    Hey


    Achje, wo hast du die Damen denn her, dass man dir solche Überraschungseier angedreht hat?
    Und Wie lang hast du sie denn genau? Nicht, dass da noch mehr Nachwuchs ansteht ...


    Zu deinen Fragen:
    Wenn die Mutter zu sehr durch die Anwesenheit der anderen im Käfig gestört ist, solltest du die anderen beiden rausnehmen.
    Achte aber darauf, dass sie im Auslauf noch jeden Tag auf die Mutter treffen, damit sie sich nicht entfremden.


    Wenn die Mutter dir gegenüber zutraulich ist, sollte es sie nicht sehr stören, wenn du das Nest kontrollierst. Reibe deine Hände aber zur Sicherheit vorher mit Streu oder Nistmaterial ab, sodass du weniger von deinem Geruch an den Kleinen verteilst. Ab Tag 5 solltest du die Babies eh täglich in die Hand nehmen und sie so an den Menschen gewöhnen. Am besten geht das, wenn Mami dann im Auslauf ist.
    Auf jeden Fall solltest du jetzt schon täglich schauen, ob alle schöne Milchbäuche haben, nachdem Mami bei ihnen war. Jetzt ist die Haut noch sehr durchscheinend, sodass du die Milch im Bauch siehst. Ist das der Fall, brauchst du dir eigentlich wenig Sorgen machen, dass sich Mami zu wenig kümmert. Später kannst du das kontrollieren, indem du die Kleinen wiegst. Wenn sie zunehmen, ist alles in Ordnung.


    Joghurt, Mehlwürmer und andere eiweisshaltige Lebensmittel sind jetzt sehr gut für die Mutter.
    Die anderen sollten - solang eine Schwangerschaft nicht definitiv ausgeschlossen ist - eher weniger davon bekommen. Dies kann nämlich das Wachstum der Babies im Bauch zu sehr fördern und zu grosse Babies können Probleme bei der Geburt machen. Etwas dürfen sie, aber eben nicht zu viel.


    Was noch wichtig ist: 4 Jungtiere ist recht wenig, auch für einen ersten Wurf. Hast du einen Tierarzt zu Hand, der Hausbesuche macht? Dieser sollte die Mutter mal gründlich abtasten, um sicher zu gehen, dass wirklich kein Baby mehr in ihr drin ist. Denn wenn eines drin stecken geblieben ist, kann es durch die Verwesung die Mutter vergiften. Der Hausbesuch ist wichtig, weil du Mutter und Babies jetzt NICHT transportieren solltest. Aber die Untersuchung wäre zur Sicherheit sehr gut. Denn eine vergiftete Mutter schafft es nicht, die Kleinen gross zu ziehen. Sie wird schwach werden und nach wenigen Tagen sterben, wenn man nichts tut.

    Hey


    Ich habe einige Ratten dem Rudel mal gezeigt. Mehr als Desinteresse und drauf rum trampeln war aber nicht. Und das tut MIR dann einfach weh, weshalb wir es nicht mehr machen. Den Ratten bringt es scheinbar nix.


    Wenige Ratten haben hier verstorbene Freunde gesucht. Wenn das vorkam, habe ich schneller als normal geputzt. Dann fehlt der Geruch, der die Tiere suchen lässt. Wenn es überall nach dem Freund riecht, muss er doch auch irgendwo sein?


    Soweit ich weiss, ist das Vergraben auf "öffentlichem" Grund verboten. Auch im Wald. Es sei denn, der Waldbesitzer erlaubt es dir.

    Hey


    Zeig doch erst mal ein Bild, damit wir sehen, wie der Käfig so eingerichtet ist. Eventuell kann man ja auch direkt Tipps geben, wie du ihn umgestalten kannst, damit deine Omis wieder mehr Platz nutzen können.
    So einen riesen Käfig (das wird wohl ein Auslaufgehege sein?) kannst du ja schlecht erhöht stellen - aber Farbratten bevorzugen in aller Regel die Höhe, weil sie sich da sicherer fühlen.


    Wie fit sind die Damen denn noch? Können sie noch normal laufen? Oder sind die Hinterbeinchen schon zu schwach dafür?