Beiträge von Nienor

    Hey


    Bei sehr gierigen Rudeln hatte ich Wachteleier besorgt. Da konnte jeder eins bekommen und selber knacken.

    Hat den Streit massiv reduziert ;-)

    Ich komme aus einem Dorf in der Nähe von Chur, also Kanton Graubünden. In dem fall kommst du auch aus der Schweiz. Darf ich auch fragen woher?

    Wir sind aus dem Thurgau ... da ist es einfacher, auch nach Züri zu kommen. Das Pfötli und der Zürcher Tierschutz haben ja auch immer wieder mal Ratten. Aber von Chur aus ist das schon recht weit.

    Wobei, um eine vorherige Frage zu beantworten: Ratten können in einer gut ausgestatteten, grösseren Transportbox schon auch einige Stunden transportiert werden. Wichtig sind Futter, wässriges Gemüse und ein Kuschelhaus o.ä. zum verstecken (Holzhäuser sind gefährlich bei Bremsmanövern). Nicht ständig, aber einmalig für die Reise ins neue Zuhause ist das kein Problem.

    Das nächste, was mir gerade einfällt, wäre Dornbirn in Österreich.

    Die haben gemäss Webseite aktuell sogar Ratten: https://www.vlbg-tierschutzhei…tlungstiere/jacky-nikita/

    Allerdings nur zwei, was euch vor ein weiteres Problem stellt: Woher weitere Ratten, damit es ein artgerechtes Rudel wird?

    was in der Schweiz gar nicht so einfach

    kenn ich ;) Zuletzt hatte ich daher immer Ratten aus dem Süden Deutschlands adoptiert. Nicht zuletzt auch deswegen, weil die Rattencluber eine spezielle Sichtweise auf Tierschutz und Vermittlung haben.


    Von wo bist du denn?

    er ist aber generell eher unruhig, hektisch und manchmal habe ich das gefühl eher ängstlich oder schreckhaft.

    Hinzu kommt, dass er auch mich beißt. Sobald meine Hand kurz am oder im Häfig war hat er zugeknappt. Ich habe dann versucht mit ihm zu arbeiten, was auch erst erfolgreich war, da er freiwillig auf mein Bein und die Schulter kletterte. Gestern allerdings wieder ein Biss.

    Mein Calimero war ähnlich. Im Grunde komplett überfordert mit der Welt - wegen den Hormonen.

    Als er dann kastriert war, weil er seine Brüder blutig biss, wurde er ruhiger, war weniger ängstlich und gebissen hat er auch nicht mehr.

    Bei einem Dauerauslauf verliere der Auslauf schnell an Reiz, da er ja immer zur verfügung steht. Zudem wäre er auch deshalb nicht mehr so Interessant, da die Ratten (so wie du gesagt hast) häufig alleine im, Alauf sind nach ihrem Rythmus eben.

    Dem kann man entgegen wirken, indem man immer grob zur gleichen Zeit Futter versteckt, andere Aktivitäten anbietet etc.

    Dann nutzen sie den Auslauf zwischendurch zum Pfoten vertreten und haben ihre Hauptaktivität immernoch gemeinsam, wenn es auch Futtersuche und Erkundung geht.

    Das kann man leider nicht pauschal sagen.

    Es gibt Ratten, die schon vor der 8. Woche anfangen, Revierverhalten zu entwickeln und dann eine richtige Integration brauchen. Andere sind Spätentwickler. Meine vier Brüder damals waren erst mit 12 Wochen reif genug für eine Integration - vorher konnte man keinen Funken Revierverhalten entdecken, nur Spiel, Spiel, Spiel ..


    Von daher bleibt dir nur: auf neutralem Gebiet zusammen setzen, beobachten und entscheiden, ob mehrere Treffen nötig sind oder sie "von Tuten und Blasen" noch keine Ahnung haben und sich eben noch wie Babies verhalten.

    Hey


    Es kann verschiedene Gründe geben, die das Wachstum beeinflussen.

    Zum einen natürlich die Genetik, aber wenn beide Eltern recht gross sind, ist das nicht ganz so wahrscheinlich.

    Einen weiteren, grossen Einfluss hat die Umwelt. Bei grossen Würfen kommt es häufig vor, dass nicht genug Nährstoffe da sind. Aber wenn der Wurf klein war, kann man das wohl auch ausschliessen. Nicht genug Nährstoffe bekommen Ratten auch, wenn sie von Parasiten befallen sind. Giardien sind da der Klassiker. Zum Teil ist ein gehemmtes Wachstum das Einzige, was auffällt.

    Was natürlich auch sein kann, ist irgendein Organdefekt, auch da bleiben Tiere im Wachstum häufig zurück.

    Falls es dich tröstet: Die Ratte war zum Zeitpunkt des Köpfens bereits tot (sofern du sie nicht nach dem Fund dort platziert hast).

    Denn sonst wäre dort viel viel mehr Blut - die Hauptblutgefässe verlaufen dort. Das gäbe eine riesen Sauerei, wenn das Herz noch geschlagen und Blut gepumpt hätte. Aus dem Fell hätte das ein Tier vielleicht noch rausschlecken können, aber nicht von dem Untergrund.

    Mittelfristig werden wir jedoch, auch ohne Katzen, die Ratten abgeben, da sie nur noch zu zweit sind und unbedingt wieder in ein Rudel sollen

    Was heisst den mittelfristig?

    Da sie nur zu zweit sind, solltet ihr jetzt schon nach einer Lösung für die Ratten suchen.

    Im Idealfall sind sie bereits im neuen Zuhause, wenn die Katzen zu euch kommen. Das erspart allen Parteien viel Stress.

    Hey


    Das wird ein recht dominanter Herr sein - denn das Reiben an Gegenständen ("Seitenlage") ist auch Markierverhalten.

    Manchmal bekommen sie dann an den Flanken richtige "nasse" Flecken.


    Wie alt ist der denn?

    Und wie benimmt er sich im Umgang mit den anderen?

    Ein Kaninchen wäre sinnvoller und weniger Arbeit.

    Bis zu diesem Punkt kann ich dir zustimmen.

    Aber erstens sind Kaninchen Gruppentiere und zweitens sind sie in der Haltung auch nicht einfach.

    Es braucht ein grosses ein- und ausbruchsicheres Aussengehege, in dem die Tiere mind. 50 cm tief buddeln können. Im Boden muss es dann auch gegen Fuchs und Co. gesichert werden!

    Ausserdem ist die Ernährung zeitaufwändig. Mit einmal am Tag Heu auffüllen, Wasser wechseln und ein wenig Körner reinschmeissen ist es nicht getan. Kaninchen brauchen mehrere "Mahlzeiten" über den Tag verteilt und vor allem auch frisches Grün in Form von Gräsern, Kräutern und belauten Ästen.

    Viel gesünder als Ratten sind sie je nach Rasse auch nicht unbedingt. Gerade die ganzen Zwergformen haben sehr häufig Zahnprobleme, die dann im Nachgang zu Verdauungsproblemen führen, an denen das Tier im schlimmsten Fall sogar versterben kann. Zusätzlich müssen sie halbjährig geimpft werden.

    Hey


    Ich kann nur davon abraten, Ratten im Schlafzimmer zu halten.

    Ratten verbreiten ziemlich Allergene in der Luft und in der Nacht sollte der Körper und insbesondere die Lunge auch mal Ruhe haben. Es schont die eigene Gesundheit, wenn man in einem möglichst "sauberen" Raum schläft, was Staubpartikel und Allergene angeht.

    Auch das ständige Genuschel, was die Schlafqualität mindert, kann auf Dauer negative Folgen haben.


    Vorübergehend während einer Integration ist es sicher kein Problem, aber als Dauerstandort würde ich definitiv ein anderes Zimmer wählen.

    Hey


    Wie alt ist sie denn und was ist ihr Normalgewicht?

    Wie fütterst du sie?


    Babies können schon zu gross werden, besonders wenn während der Trächtigkeit zu viel Eiweiss gefüttert wird.

    Dies ist wichtig vor allem NACH der Geburt, aber während der Trächtigkeit sollte es noch in normalen Mengen gereicht werden.


    Wenn du dir unsicher bist, lass einen Tierarzt drauf schauen, der Erfahrung mit Ratten hat.


    Wolltest du Babies oder warum hast du sie nicht mit Allizin behandelt, wenn sie mit ausgewachsenen Böcken zusammen war?

    Hey


    Bevor hier kastriert wird, sollten die Tiere intensiv auf Ektoparasiten untersucht werden. Ein Befall kann zu vermehrtem Haarausfall und zunehmenden Konflikten führen.

    Auch sollte das Rudel erweitert werden, sodass die ungünstige Paarhaltung beseitigt wird. Nicht selten hat man bei Paarhaltung einen Mobber und ein unterdrücktes Tier. Dieses Sozialgefüge ist einfach nicht artgerecht und das macht sich früher oder später in Verhaltensproblemen bemerkbar.

    Hey


    Die werden wohl das Schicksal von nahezu jeder Versuchsratte teilen und am Ende des Versuchs euthanasiert werden. Mit so einem Magnet im Kopf sicher nicht das schlechteste Schicksal, denn eine normale Haltung mit dem Teil im Kopf stelle ich mir nicht sehr angenehm vor (das zieht ja alles Ferromagnetische an, dass den Ratten dann an den Kopf knallt oder ihr Kopf wird zu grösseren ferromagnetischen Sachen hingezogen ..)