Beiträge von Pimpinella

    War gar nicht so einfach, ein Foto zu machen. Aber hier habe ich einen Bruder erwischt:

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    Die drei gleichen sich aufs Haar, nur dass zwei kleinere Augen haben. Und ich meine nicht, dass sie sie zukneifen oder so, sondern die Augäpfel scheinen einfach kleiner zu sein. Mal sehen, was meine TÄ dazu sagt.

    Die drei sind übrigens im Tierheim geboren, ein paar Tage nachdem die Mutter abgegeben wurde. Und sie waren schon einmal vermittelt, letztlich hat die entsprechende Person dann aber nur die Mutter und Schwestern behalten. Sie sind sehr aufgeweckt und sind viel am markieren.

    Wie die Geschichte ausgegangen ist:

    Ich habe gesehen, dass im Tierheim in der nächsten, kleineren Stadt drei Jungs im Alter von 4 Monaten suchen und habe sie gestern adoptiert.

    Leider wird die ganze seriöse vs. nicht seriöse Quellen-Thematik dadurch ad absurdum geführt, dass sie dort im Tierheim mit mir bisher unbekanntem Pellets+Kräuter-Futter in klammem Stroh saßen und alleine mein guter Wille mich zur Adoption qualifiziert hat, ich musste überhaupt nichts nachweisen, keine Fotos, nichts. Sie haben halt, was sie auch zugeben, selber keine Ahnung von Ratten, haben aber die Rattennothilfe ihrerseits auch nicht erreicht.

    (Und zum ursprünglichen Thema: Vermittlungsgebühr 10€ pro Nase, ich hab mich gefragt, ob das vielleicht Ost/West-Unterschiede sind, die sich hier abzeichnen. Zzgl. Taxi vom und zum Bahnhof, weil Tierheim nicht mit Öffentlichen zu erreichen.)


    Ich freue mich jedenfalls über die drei kleinen, braunen Chaoten Mr. Brown, Hugo und Tonka!

    Hey, danke für eure Antworten.


    Ich habe inzwischen weiter darüber nachgedacht, was eigentlich mein Problem ist, weil ich habe im Tierschutz auch schon entsprechend Geld ausgegeben und dazu noch Fahrkarten bezahlt um die Flitzpiepen eine halbe Tagesreise von hier abzuholen. Es geht also mehr um die Umstände, als um das Geld. Ich muss mal gucken, ob ich noch mehr Informationen kriege.

    Danke Eve003 für deine Antwort. Meine letzte Erfahrung mit ebay Kleinanzeigen war auch nicht gut, die beiden hatten richtig krassen Milbenbefall und einen musste ich jetzt nach genau drei Monaten schon wieder gehen lassen. Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, mal jüngere Kandidaten zu nehmen. Es gibt hier in meinem Gebiet vor allem eine dominante Rattennothilfe und ehrlich gesagt ist mein Draht dahin nicht (mehr) besonders gut und auch aktuell bekomme ich auf meine Anfrage einfach gar keine Antwort. Da ich nicht bei facebook bin, kann ich zu den kleineren Stellen hier nicht wirklich Kontakt aufnehmen. Deshalb gucke ich halt auf ebay Kleinanzeigen...

    Liebes Forum,


    aus gegebenem Anlass stellt sich mir die Frage, wie hoch Schutzgebühren zulässiger Weise sein dürfen.


    Ich habe mal die Empfehlung bekommen, dass ich auf ebay Kleinanzeigen eigentlich gar kein Geld für Ratten bezahlen sollte, um den Handel nicht zu unterstützen und also nicht von Leuten Ratten zu übernehmen, die Geld verdienen wollen.

    Aber die Leute haben natürlich auch Kosten. Nur: Ich kann bei einer (noch dazu anonymen) Privatperson ja nicht zweifelsfrei überprüfen, ob die Person Tierschutz betreibt und tatsächlich ein Weibchen aus schlechter Haltung übernommen hat, dass dann unerwartet geworfen hat - oder ob jemand vielleicht doch auch irgendwie vermehrt.


    Der konkrete Fall sind fünf 11 Wochen alte Jungs, die für 15€ pro Nase angeboten werden. Ich habe gefragt, ob wir da die Kosten für die Kotuntersuchung abziehen können. Das findet die Person unfair und möchte die Nasen nicht verschenken, sie geht höchstens auf 12€ pro Nase runter.


    Ich will nicht knauserig sein, aber ich möchte lieber Geld für die Tierärztin haben und ausgeben, als für die Anschaffung aus nicht so rosigen Verhältnissen. Der Käfig, in dem die fünf gerade sitzen sieht nämlich auch nicht nach Tierschutz aus. (Er ist zu klein und zu leer. Auch das Futter wurde auf Nachfrage nicht benannt, nur als hochwertig bezeichnet, das finde ich auch komisch.)


    Wie seht ihr das?


    Gruß,

    Pimpinella

    Hallo Falea,


    ich habe auch Flickenteppiche und die fransen mit der Zeit auch so aus. Ich tu da erstmal nichts dagegen, höchstens mal was abschneiden und dann werden die Teppiche halt sukzessive ersetzt. An den Ecken befestige ich sie (zumindest auf den Siebdruck-Etagen) mit Foldback-Klammern. Unter die Häuser lege ich den Nasen noch mindestens ne halbe Zeitung drunter, dann wird die zerstört und weniger der Teppich. Momentan sind das nämlich die problematischsten Stellen bei uns.


    Gruß,

    Pimpinella

    Hallo,


    für manche mögen die vorgeschlagenen "Tierarzt-Tests" vielleicht passen. Für mich muss ich sagen, dass das nicht die Art ist, wie ich auf Leute zugehe.

    Die erste Tierärztin, bei der ich war, hat beispielsweise AB nur für drei Tage verschrieben, das wäre für mich mitlerweile ein Alarmzeichen.

    Ich habe jetzt eine Tierärztin gefunden, die sich auskennt, Ratten mag usw. Die Praxis ist an dem Standort noch nicht so lange, liegt zentral, gute Vekehrsanbindung ... das sind äußere Kriterien für mehr als den einfachen Satz der Gebührenordnung, soweit ich weiß. Ich war vorher in günstigeren Praxen, die zwar wohlmeinend waren, aber weniger rattenkundig und ich bin es leid, weiter zu suchen (zumal ich nicht wüsste, wo), also muss ich die Preise in Kauf nehmen.

    Das wollte ich jetzt so noch mal schreiben, um deutlich zu machen, dass es etwas blauäugig ist, zu glaube, man hätte einfach die Wahl, in eine günstigere Praxis zu gehen.


    Gruß!

    Hallo,


    ich habe gerade mal spaßeshalber meine bisherigen Tierarztrechnungen "ausgewertet" und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich bisher durchschnittlich 1,8 mal im Monat eine Tierarztpraxis aufgesucht und dort jeweils durchschnittlich 68,5€ ausgegeben habe. (Wobei die Bandbreite der Kosten tatsächlich zwischen netten 0€ für einen Blick auf eine OP-Narbe ohne Handlungsbedarf und 240€ für einen Termin, wo einfach einiges zusammen kam, liegt.)

    Ist ja vielleicht ein interessanter Einblick.


    Beste Grüße,

    Pinpinella

    Hallo,


    ich finde auch, dass es sich gar nicht ausschließt, einerseits den verstorbenen Nasen nachzutrauern und an sie zu denken - und andererseits Lust darauf zu haben, neue Nasen kennen zu lernen.


    Mo und Otto waren eine Zeit lang leider nur zu zweit und wenn ich jetzt daran denke, bin ich doch sehr glücklich, dass sie die drei neuen Jungs dabei haben. Man merkt einfach, dass das so ein besseres Leben ist! Und obwohl der neue Tiger so schwarz ist wie der alte Teddi und der neue Balto fast so grau wie der alte Wolf, sind sie keineswegs ein Ersatz für die alten, denn sie ticken einfach total anders. Es war keine Absicht, neue Nasen zu adoptieren, die den alten so ähnlich sehen, aber festhalten kann ich jedenfalls, dass die Fellfarbe sowenig wie die bloße Anwesenheit mir das Gefühl geben, die alten Nasen wären ersetzt worden.


    Gruß!

    ... und wenn man vor hat, monatlich einen Betrag zurückzulegen, wie es oft empfohlen wird, sollte man damit schon Monate vor der Anschaffung beginnen. Es gibt ja keine Garantie, dass die Nasen nicht ziemlich schnell zum TA müssen.


    Ich habe auch in den letzten Wochen einiges an Geld ausgegeben für Milbenbehandlung, Röntgenbilder, Tumor-OP - aber es geht allen wieder gut. :-)

    Ich glaube, beim zweiten Haus (das sind so Eckhäuser zum selber zusammenbauen von Fressnapf) ist eher auch noch Harz ausgetreten oder so, aber so oder so bin ich vom Ergebnis nicht begeistert. Ausbacken wollte ich wegen Milben, in mein Gefrierfach würden die Häuser leider nicht passen.

    Jetzt muss ich mir überlegen, wie ich das zukünftig machen will. Naja.


    Danke euch,

    Gruß.

    Liebes Forum,


    habt ihr Erfahrung damit, Holzhäuser, die mit Sabberlack behandelt sind, auszubacken? Ein Häuschen habe ich mir versaut und dachte, es läge an der sehr hohen Temperatur, die meine TÄ empfohlen hat. Aber jetzt bei um die 100 Grad werde ich gerade auch wieder misstrauisch, was den Geruch angeht und so.


    Erhitzt ihr euren Sabberlack?


    Gruß,

    Pimpinella

    Hallo,

    ... wobei Kompost ja auch eine gute Sache ist. Man kan einen Komposthaufen vor Nagern schützen, wenn man zum Beispiel auch von unten mit Drahtgitter absichert. Aber da bist du vielleicht auch selbst schon drauf gekommen.