Beiträge von SternFuchs

    Woher nimmst du diese Information:


    von zahlenmäßig großen Notfällen hört man auch immer seltener


    Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ohne das jetzt böse zu meinen; Vielleicht bist du nur nicht richtig informiert? Es gibt genügend große Notfälle von 200-600 Ratten in letzter Zeit.

    Das ist wohl bei uns beiden ein subjektiver Eindruck der nicht stimmen muss. Bei mir kann es daran liegen das ich immer nur dann wenn wir neue Ratten aufnehmen wollen die Tierheime in der Umgebung abklappere und mich dazwischen nicht über die Bestände informiere. Die letzten paarmal musste ich dabei lange suchen und weit fahren. Wenn jeweils kurz davor und kurz danach ein Großnotfall abgewickelt wurde habe ich das dann nicht mitgekriegt. Das viele Zooläden ihre Lebendtier-Abteilungen geschlossen haben ist auch nur ein subjektiver Eindruck. Genau könnte man es nur klären indem man eine genaue Statistik führt und da habe ich keine Kraft und auch kein großes Eigeninteresse dafür.


    SternFuchs*

    Genau. Das wird's sein.


    Danke, dass du mich als dumm hinstellst, damit ist die Diskussion für mich beendet.

    Also ehrlich, wenn Du unbedingt alles mißverstehen willst was ich schreibe kann ich Dir auch nicht helfen. Die Analogie kompliziert=intelligent=gut und einfach=dumm=schlecht hast Du hier aufgestellt. Um Dir die wahre Bedeutung bzw. das was ich gemeint habe zu erklären zitiere ich mal Sergej Korolev, den Vater der sowjetischen Raumfahrt:


    "Die Genialität einer Konstruktion besteht in ihrer Einfachheit! Kompliziert bauen kann jeder!"


    SternFuchs*

    Hier wurde absolut nichts Abwertendes oder Verletzendes geschrieben.

    Wenn jemand etwas schreibt und der der es liest es anders versteht als der, der es geschrieben hat nennt man das Mißverständnis. Ob und wer dabei einen Fehler gemacht hat lässt sich selten klären und so gibt es eben auch nichts ABSOLUTES.


    SternFuchs*

    Warum schreibst du dann nicht öfter mal hilfreiche und lehrreiche Beiträge?

    Du könntest doch z.B. sicher auch mal jemandem bei einer Alltagsfrage helfen.

    Aber von Dir persönlich scheine ich irgendwie immer nur dann etwas zu lesen, wenn es um Kritik am Forum geht.

    Habe ich oft genug getan und werde dies auch weiterhin tun. Nur leider wird das was ich für hilf- und lehrreich (Achtung: User hat eigene Meinung) von einigen nur selektiv gelesen und ein paar Punkte rausgepickt und aufgeblasen um mich als Person zu kritisieren. Letztes Beispiel dazu waren die Käfigmindestmaße. Eine Antwort auf die Frage, wer diese nach welchen Kriterien festgelegt hat habe ich immer noch nicht und meine Hinweise auf die Notwendigkeit von Absturzsicherungen sind auch komplett ignoriert worden.


    Mir scheint das Problem zwischen uns beiden besteht darin das ich für dich zu komplex denke und nach Lösungen für Probleme suche die Du noch nicht einmal als Problem wahrnimmst. Und wenn Du anstatt auf meine gelegentliche Kritik am Forum einzugehen lieber mich als Person angreifst ist das auch nicht hilfreich. Warum sollte ich denn jemandem bei Alltagsfragen helfen? Der muss doch nur die FAQs durchlesen, denn da ist doch alles auf ewig in Stein gemeißelt beantwortet, oder? Allerdings: Wieso werden dann die Käfigmindestmaße immer wieder nach oben korrigiert? Und noch dazu ohne plausible Erklärung und somit leicht von Forenneulingen als willkürlich wahrnehmbar?


    Wie sollte ich denn Deiner Meinung nach einem Forenneuling auf die Frage WARUM die jeweiligen Regeln so sind wie sie sind antworten damit er im Dialog bleibt?


    SternFuchs*

    ...


    Ich muss aber sagen, dass ich in den Antworten sehr viel Abwertung lese und mich das verletzt. Eine sachliche, vorurteilsfreie Aufklärung hätte mir mehr geholfen Verständnis aufzubringen.

    Sorry, mein Fehler. Wer sechs Ratten hält hat natürlich Wissen und Erfahrung in der Rattenhaltung. Bitte entschuldige diese Fehleinschätzung meinerseits. Schreib doch mal seit wann und wieviele Ratten Du hältst/gehalten hast damit man Dich besser einschätzen kann.


    Zitat: "FYI: Berlin sind die Tierheime nicht überfüllt. Als ich in Berlin meine Ratten geholt habe musste ich ganz schön suchen, bis ich welche gefunden hatte. Siehe z.B. https://rattenhausen.de/wordpress/notfallvermittlung/. Dort sind aktuell zwei Ratten zu vergeben. Für ganz Berlin."


    Das deckt sich auch mit meinen Beobachtungen und Erfahrungen. Wirklich überfüllt sind Tierheime selten und nur nach Notfällen. Wie es bei der Rattennothilfe aussieht kann ich nicht beurteilen (gibt's dazu sowas wie eine Statistik?). Ich konzentriere mich auf die Tierheime und ggf. auch Privatnotfälle in Kleinanzeigen da die Leute dort oft überfordert und unerfahren sind.


    Ich selbst halte seit 2008 Ratten (im Durchschnitt waren es 17, in letzter Zeit aber immer weniger) und kann sagen, das sich die Situation in der Zeit bereits deutlich verbessert hat. Die meisten Zooläden haben ihre Lebendtier-Abteilungen inzwischen geschlossen oder sind ganz verschwunden (wie z.B. ein unsäglicher Laden in Köln damals) und von zahlenmäßig großen Notfällen hört man auch immer seltener. Der letzte in den wir involviert waren sind 60 Laborrättinnen gewesen die auf die Tierheime Moers und Aachen verteilt waren. Das hat 'ne Weile gedauert, aber letztendlich sind die alle vermittelt worden, 6 davon an uns. Das Bino-Gewurle vermisse ich echt. Ist ein tolles Gefühl die im Auslauf alle auf einmal auf sich rumklettern zu haben :-)


    SternFuchs*

    Ich würde auch niemandem empfehlen zu züchten und gerade bei so geringer Haltungserfahrung dringendst davon abraten, aber ich find's nach wie vor etwas kribbelig und unbefriedigend wie hier mit dem Thema Zucht umgegangen wird. Ein generelles Verbot vergrault meines Erachtens nach eher die Leute als irgendwelche Probleme zu lösen oder die Leute von gravierenden Fehlern abzuhalten.


    Im Einzelfall und der aktuellen Situation habt ihr natürlich recht: Mit so geringer Erfahrung wie Ratselfoley züchten zu wollen während die Tierheime überquellen ist Quatsch. Ich habe selbt vor Jahren mal ernsthaft über (verantwortungsvolle) Zucht nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen das ich selbst bei Minimalanforderungen etwa 30 Tiere halten müsste. Einzige Möglichkeit das Problem zu minimieren wäre, gezielt die Wurfgröße zu verringern. Dazu konnte mir nicht mal im Züchterforum jemand eine belastbare Auskunft geben und ich habe den Plan daher verworfen.


    Ich würde aber dennoch gern langfristig etwas an der unbefriedigenden Gesamtsituation ändern und dazu wäre es eben hilfreich (wenn auch nicht unbedingt erforderlich) über dieses Thema etwas barrierefreier diskutieren zu können. Meine Idealvorstellung wäre, das es irgendwann keine Vermehrer sondern nur noch verantwortungsvolle Züchter ohne wirtschafliche Interessen gibt welche die Tiere auf Gesundheit und Langlebigkeit hin züchten. In den Tierheimen säßen dann nur noch kurzzeitig die Tiere der Halter die verstorben sind oder sie aufgrund anderer Umstände abgeben müssen. Dahin zu kommen muss aber eben organisiert werden und das geht auch nicht wenn man nicht drüber redet.


    Die aktuelle Problematik sehe ich etwa so: Es gibt (zum Glück immer weniger) Vermehrer die Ratten an unerfahrene Halter abgeben. So kommt es immer noch viel zu oft zu "Ups, doch ein Männchen" und der damit verbundenen Bevölkerungsexplosion im Gehege und diese, oft inzuchtbedingt physisch und psychisch kranken Tiere überschwemmen dann die Tierheime. Und da sind dann immer mal wieder (wie Tavina ja anmerkte) so Problemfelle wie unser Winnie dabei die ihren Lebensabend im TH verbringen würden wenn nicht irgendwelche Verrückte mit reichlich Erfahrung und unempfindlichen Fingern sie nehmen würden. Die sind aber rar gesäht! Wo soll man also ansetzen?


    Vermehrer generell ächten? Auf jeden Fall! Auch wenn's für die Tiere im Einzelfall das Ende bedeutet und es einem das Herz zerreißt: Nicht einen Cent an solche Leute! Das macht alles nur noch schlimmer!


    Verantwortungsvolle Züchter fördern? Naja. Zum Einen: Wie soll man die von den Vermehrern unterscheiden? Ich denke, wer verantwortungsvoll züchtet macht das mit Herzblut und braucht keine Unterstützung (zumindest keine finanzielle). Ein Unterscheidungskriterium könnte der Preis sein. Wer für "besondere" Ratten deutlich mehr verlangt ist meines Erachtens kein verantwortungsvoller Züchter.


    Der beste Ansatz ist nach wie vor der, der hier im Forum praktiziert wird:


    Möglichst viel Wissen und Erfahrung über Rattenhaltung vermitteln um so Fehler zu vermeiden und die Folgen von Fehlern auszubügeln!


    Dazu muss man aber eben im Gespräch bleiben und das fällt schwer wenn man gleich beim ersten Beitrag stark kritisiert wird. Obgleich ich jeden Wutausbruch erfahrener Foristen den ich hier gelesen habe gut verstehen kann halte ich ein dickeres Fell und entsprechend besonnenere Antworten doch für hilfreicher. Und das Wichtigste: Probleme löst man am besten gemeinsam und miteinander statt gegeneinander!


    SternFuchs*

    Hallo!

    Ich würde solche Sachen grundsätzlich gern mal diskutieren, allerdings ist das Thema Zucht laut den Forenregeln verboten. Also entweder weichst Du damit auf das **Keine Links zu Zuchtforen** aus oder wir fragen mal bei den Admins an ob wir das Thema nicht doch hier diskutieren dürfen. Ersteres wäre aber wohl die beste Lösung da die Foristen dort schon entsprechend Erfahrung zu Deinen Fragen haben dürften.

    VG

    SternFuchs*

    Lieben Dank an alle für die Inspiration. Ich werd' dann auch mal anfangen zu basteln. Ich fürchte aber auch das unsere Pelzböller die Konstruktionen in kürzester Zeit zerlegen oder zumindest in ihrem Sinne modifizieren werden. Eine Dokumentation solcher "Modiratzierungen" wäre sicher auch interessant 8o

    LG

    SternFuchs*

    Ich meinte auch das Iglu mit der Keramikplatte (die auf den Bildern aussah wie ein Kühlakku). Die bleibt aber eben nicht lange kalt so das die ganze Aktion nicht viel bringt, zumal das Häuschen für die meisten Rätze zu klein ist. Wenn's also um die Kühlung geht würde ich eher ein Häuschen in geeigneter Größe nehmen oder bauen und einen richtigen Kühlakku mit großer Kapazität unten reinpacken. Verdunstungskühle durch Keramikbehälter mit kaltem Wasser (ggf. mit Eiswürfeln drin) wäre auch eine Möglichkeit. Andere Alternative wäre eine aktive Kühlung etwa mit Peltier-Element und Lüfter unter dem Gehegeboden an der Stelle wo das Häuschen steht. Realistischer und praktikable wäre aber ohnehin die Kühlung des kompletten Raums. Ich werde in unserem Rattenzimmer in Kürze auch wieder Pappen mit Reflektorfolie (aus Verpackungsmaterial gebastelt) von innen vor die Fenster machen und erst hochklappen wenn die Sonne nicht mehr direkt auf das Fenster scheint.

    LG

    SternFuchs*

    Hallo!

    Die Grundidee scheint mir nicht schlecht zu sein, allerdings habe ich Bedenken das ein so kleiner Kühlakku lange hält. Ich würde eher ein größeres, ggf. selbstgebautes Häuschen mit einem Kühlakku aus dem Gefrierfach im Boden ausstatten. Die Rätze dürfen natürlich nicht direkt mit dem Kühlakku in Berührung kommen. Doppelter, nach unten und zu den Seiten isolierter Boden mit ein paar Millimetern Abstand zwischen Akku und Zwischenboden könnte ich mir gut vorstellen. Ich werd' ggf. mal anfangen zu basteln in der Richtung. Insofern danke für die Inspiration :daumen:

    LG

    SternFuchs*

    Hallo!
    Bin jetzt etwas verwirrt. Etwa die Hälfte der Artikel beschäftigt sich mit Ratte-Mensch-Vergleichen die benutzt werden um unliebsame Menschengruppen zu diffamieren. Mehrheitlich würde ich die Artikel politisch eher rechts einordnen. In einem Artikel wird ein tierquälender Syrer gar als "Merkel-Gast" bezeichnet. Und dabei geht es nicht einmal um Ratten sondern um Hunde die im Islam als unrein gelten und daher als "übergroße Ratten" empfunden würden.


    Was hat sowas im Rattenforum zu suchen?


    In den restlichen Artikeln geht's auch nur um Ratten als Ungeziefer, darauf kann ich auch gern verzichten. Ich hab die PLANETe-Folge zum Thema gesehen und das reicht mir völlig.


    LG
    SternFuchs*

    Hallo!
    im WDR lief gerade eine neue Sendung der Reihe "Planet Wissen" über Ratten. Im Wesentlichen handelte es sich um die Langfassung der Xenius-Sendung mit gleichem Titel (Siehe Beitrag von Katharina vom Sa 28. Jan 2017, 11:32).


    Die Sendung wird gleich noch einmal wiederholt:


    ARD-alpha | 26. Mai 2017, 15:00 - 16:00 Uhr


    LG
    SternFuchs*

    Hallo!
    Der Furet Tower hat grob geschätzt etwas über 900 Liter Volumen und ohne weitere Zwischenebenen knapp 1,2 qm Lauffläche. Laut den unterschiedlichen Käfigkalkulatoren würde beides für 4 Rätze ausreichen, wobei natürlich mehr Lauffläche durch weitere Ebenen nie schadet. Allerdings sollte man auch die Klettermöglichkeiten nicht durch zu viele Vollebenen nehmen. Ich würde mir Zwischenebenen aus Holz im Baumarkt passend sägen lassen und dann zuhause mit einer Stichsäge U- oder H-Förmig ausschneiden (Schnittkanten abschmirgeln nicht vergessen und ggf. auch lackieren) so das die Rätze außen am Gitter hochklettern können. Einhängen kann man die Ebenen mit Schrauben oder Nägeln.


    Alternative (neben anderen hier und in der Sammlung der Kaufkäfige aufgeführten) wäre auch noch, mehrere kleinere und ggf. baugleiche Gehege durch übereinander Stapeln oder Rohre miteinander zu verbinden. Das dürfte einfacher und auch kostengünstiger sein als nach einem Gehege zu suchen das allein alle Kriterien erfüllt.


    LG
    SternFuchs*

    Zitat von KaetheK

    Verstrichene Zeit um dieses Thema zu finden: eine gefühlte Ewigkeit.
    Verständnis für andere evtl. entlarvte Trolle: 100.
    Effektivität, um verängstigte und unterdrückte User aufzufinden und zu einem Aufstand zu ermutigen: 0.
    :lol:


    Hilf mir bitte nochmal auf die Sprünge: WESSEN Beiträge sollten hier nochmal wirr und unverständlich sein? 8|


    Mag ja sein das (oder dass oder meinetwegen auch daß oder dassss) ich in einem langen Posting mal etwas ungeschickt oder kompliziert formuliere und damit Aufmerksamkeitsspanne und Aufnahmekapazität gewisser Leser überstrapaziere, aber in drei Zeilen ohne Absicht überhaupt keine klar formulierte Aussage hinzubekommen ist echt eine Kunst vor der ich meinen virtuellen Hut ziehen muss! :roll:


    Kommt von Dir noch was zum Thema oder wolltest Du nur dasssssss ich die Ignorier-Funktion auch mal ausprobiere? :?:


    VG
    SternFuchs*

    Zitat von KaetheK

    Verstrichene Zeit um dieses Thema zu finden: eine gefühlte Ewigkeit.
    Verständnis für andere evtl. entlarvte Trolle: 100.
    Effektivität, um verängstigte und unterdrückte User aufzufinden und zu einem Aufstand zu ermutigen: 0.
    :lol:


    Hilf mir bitte nochmal auf die Sprünge: WESSEN Beiträge sollten hier nochmal wirr und unverständlich sein? 8|


    Mag ja sein das (oder dass oder meinetwegen auch daß oder dassss) ich in einem langen Posting mal etwas ungeschickt oder kompliziert formuliere und damit Aufmerksamkeitsspanne und Aufnahmekapazität gewisser Leser überstrapaziere, aber in drei Zeilen ohne Absicht überhaupt keine klar formulierte Aussage hinzubekommen ist echt eine Kunst vor der ich meinen virtuellen Hut ziehen muss! :roll:


    Kommt von Dir noch was zum Thema oder wolltest Du nur dasssssss ich die Ignorier-Funktion auch mal ausprobiere? :?:


    VG
    SternFuchs*

    Hallo!


    Zitat von Ophi

    ...Mit Interesse verfolge ich diesen Thread und musste beim Lesen des Eingangsposts oft schmunzeln. Diesen sogenannten Rattenstammtisch gibt es nicht. Vielmehr treibt dieser User schon seit Monaten unter verschiedenen Namen sein Unwesen in einem anderen Rattenforum und eröffnet dort immer wieder Threads zu ähnlichen Themen...


    Das ist leider wieder ein (gutes?) Beispiel dafür was in einer Diskussion alles schieflaufen kann.


    Da geht jemand zu einem Rattenstammtisch, schildert seine Probleme und wird sofort von vielen Anwesenden mit guten Ratschlägen überhäuft. Je nachdem wie solche Ratschläge formuliert werden kann man sich dann schon mal unter Druck gesetzt fühlen und erzählt vielleicht nicht mehr jedes Detail aus Sorge, einem könnten deshalb noch mehr Vorwürfe gemacht werden. Bei den Ratschlag-Gebern keimt dann mitunter Mißtrauen auf: "Der verstrickt sich in Widersprüche und erzählt uns nicht alles! Ergo: Alles gelogen!"


    Als nächstes schreibt dann hier jemand, er sei auf einem Rattenstammtisch gewesen und hätte dort dies und das erlebt. Er hält seine Schilderungen absichtlich etwas unspezifisch um die Leute auf diesem Stammtisch nicht persönlich anzuprangern und schon meint hier jemand: "Die Geschichte ist ähnlich, das MUSS die selbe Person sein!". Schnell werden Vorwürfe vom Doppelaccount und Forentroll in die Welt gesetzt und der eigene, schlechte Ersteindruck damit zementiert. Das längst klar ist das es sich um einen anderen Rattenstammtisch handelte interessiert nicht mehr und der Forist wird schnell jeglicher Motivation beraubt noch was zu schreiben.


    Dabei wird was Wichtiges übersehen:
    Nur weil man selbst mit der eigenen Vorgehensweise bei dem Thema (hier: Integration) keine Probleme hat (bzw. diese nicht wahrnimmt oder gar nicht wahrhaben will) und jemand mit einer anderen Vorgehensweise über Probleme berichtet heißt das noch lange nicht das die eigene Vorgehensweise richtig und die des anderen falsch ist. Aber offensichtlich scheint es hier immer wieder Foristen zu geben denen es weniger darum geht, für ein individuelles Problem die beste Lösung zu finden sondern eher darum, Recht zu behalten und sich selbst aufzuwerten und als besseren Tierschützer darzustellen. Das tut man entweder indem man Kritik an den eigenen Vorgehensweisen nicht zulässt (beispielsweise diese gar nicht so genau beschreibt. Siehe auch "breiter Konsens") oder indem man andere möglichst viel kritisiert. Anstatt sich darauf zu konzentrieren was einer alles richtig macht um ihn nicht verzweifeln und nach Lösungen für die paar Fehler suchen zu lassen werden in ungenaue Formulierungen oder durch Überlesen von Fakten Vorwürfe konstruiert und ein Aufklären von Mißverständnissen verhindert (z.B. weil es ja so anstrengend sei die immer länger werdenden Erklärungsversuche zu lesen).


    Genau diese Diskussionsweise habe ich hier in letzter Zeit selbst erleben müssen (ist aber nicht mehr nachlesbar dar der betreffende Thread angeblich auf meinen Wunsch hin komplett gelöscht wurde) und auch in mehreren, älteren Threads wie diesem hier nachlesen können. Einige wollen hier aus lauter Sorge vor Verschlechterungen oder Verlust des Erreichten am liebsten gar keine Veränderungen mehr haben. Sie beharren auf der "zweifelsfreien Richtigkeit" ihres Standpunkts und blockieren damit auch jegliche Verbesserung. Sobald ich dann darauf hinweise dass das Forum so keinen großen Sinn mehr macht (nur als Rattenvermittlungsplattform und Plauderforum) bekomme ich nur zu lesen: Wenn's dir nicht passt such dir was anderes! (gern in Verbindung mit "Sandkasten" für den einige das Forum zu halten scheinen).


    Also: Wenn jemand hier nur ein harmloses Plauderforum möchte und sich von meinen Beiträgen genervt fühlt, dann nur weiter so. Wer das anders oder sogar so wie ich sieht sollte aber langsam mal aktiv werden und seine Meinung kundtun. Freiheit, Demokratie, Kultur und Fortschritt gibt's nicht geschenkt. Man muss auch dafür kämpfen und sie verteidigen...


    LG
    SternFuchs*

    Hallo!


    Zitat von Ophi

    ...Mit Interesse verfolge ich diesen Thread und musste beim Lesen des Eingangsposts oft schmunzeln. Diesen sogenannten Rattenstammtisch gibt es nicht. Vielmehr treibt dieser User schon seit Monaten unter verschiedenen Namen sein Unwesen in einem anderen Rattenforum und eröffnet dort immer wieder Threads zu ähnlichen Themen...


    Das ist leider wieder ein (gutes?) Beispiel dafür was in einer Diskussion alles schieflaufen kann.


    Da geht jemand zu einem Rattenstammtisch, schildert seine Probleme und wird sofort von vielen Anwesenden mit guten Ratschlägen überhäuft. Je nachdem wie solche Ratschläge formuliert werden kann man sich dann schon mal unter Druck gesetzt fühlen und erzählt vielleicht nicht mehr jedes Detail aus Sorge, einem könnten deshalb noch mehr Vorwürfe gemacht werden. Bei den Ratschlag-Gebern keimt dann mitunter Mißtrauen auf: "Der verstrickt sich in Widersprüche und erzählt uns nicht alles! Ergo: Alles gelogen!"


    Als nächstes schreibt dann hier jemand, er sei auf einem Rattenstammtisch gewesen und hätte dort dies und das erlebt. Er hält seine Schilderungen absichtlich etwas unspezifisch um die Leute auf diesem Stammtisch nicht persönlich anzuprangern und schon meint hier jemand: "Die Geschichte ist ähnlich, das MUSS die selbe Person sein!". Schnell werden Vorwürfe vom Doppelaccount und Forentroll in die Welt gesetzt und der eigene, schlechte Ersteindruck damit zementiert. Das längst klar ist das es sich um einen anderen Rattenstammtisch handelte interessiert nicht mehr und der Forist wird schnell jeglicher Motivation beraubt noch was zu schreiben.


    Dabei wird was Wichtiges übersehen:
    Nur weil man selbst mit der eigenen Vorgehensweise bei dem Thema (hier: Integration) keine Probleme hat (bzw. diese nicht wahrnimmt oder gar nicht wahrhaben will) und jemand mit einer anderen Vorgehensweise über Probleme berichtet heißt das noch lange nicht das die eigene Vorgehensweise richtig und die des anderen falsch ist. Aber offensichtlich scheint es hier immer wieder Foristen zu geben denen es weniger darum geht, für ein individuelles Problem die beste Lösung zu finden sondern eher darum, Recht zu behalten und sich selbst aufzuwerten und als besseren Tierschützer darzustellen. Das tut man entweder indem man Kritik an den eigenen Vorgehensweisen nicht zulässt (beispielsweise diese gar nicht so genau beschreibt. Siehe auch "breiter Konsens") oder indem man andere möglichst viel kritisiert. Anstatt sich darauf zu konzentrieren was einer alles richtig macht um ihn nicht verzweifeln und nach Lösungen für die paar Fehler suchen zu lassen werden in ungenaue Formulierungen oder durch Überlesen von Fakten Vorwürfe konstruiert und ein Aufklären von Mißverständnissen verhindert (z.B. weil es ja so anstrengend sei die immer länger werdenden Erklärungsversuche zu lesen).


    Genau diese Diskussionsweise habe ich hier in letzter Zeit selbst erleben müssen (ist aber nicht mehr nachlesbar dar der betreffende Thread angeblich auf meinen Wunsch hin komplett gelöscht wurde) und auch in mehreren, älteren Threads wie diesem hier nachlesen können. Einige wollen hier aus lauter Sorge vor Verschlechterungen oder Verlust des Erreichten am liebsten gar keine Veränderungen mehr haben. Sie beharren auf der "zweifelsfreien Richtigkeit" ihres Standpunkts und blockieren damit auch jegliche Verbesserung. Sobald ich dann darauf hinweise dass das Forum so keinen großen Sinn mehr macht (nur als Rattenvermittlungsplattform und Plauderforum) bekomme ich nur zu lesen: Wenn's dir nicht passt such dir was anderes! (gern in Verbindung mit "Sandkasten" für den einige das Forum zu halten scheinen).


    Also: Wenn jemand hier nur ein harmloses Plauderforum möchte und sich von meinen Beiträgen genervt fühlt, dann nur weiter so. Wer das anders oder sogar so wie ich sieht sollte aber langsam mal aktiv werden und seine Meinung kundtun. Freiheit, Demokratie, Kultur und Fortschritt gibt's nicht geschenkt. Man muss auch dafür kämpfen und sie verteidigen...


    LG
    SternFuchs*

    Hallo nochmal!
    Ich habe mir die Sendung eben nochmal angeschaut. Sie besteht im Wesentlichen aus drei Teilen:


    1. Das obligatorische "Ratte als Schädling". Hier wurden wenigstens kaum Bilder von sterbenden oder toten Ratten gezeigt, der Kammerjäger aus dem Beitrag hat bei seinem Rundgang auch keine angefressenen Köder gefunden und auch noch angemerkt dass er selbst höchstselten mal eine lebende Ratte zu Gesicht bekommt weil diese sich so unauffällig und vorsichtig bewegen. Zum Abschluss wurde noch gesagt das der Hauptverursacher für das Problem immer noch der Mensch ist indem er Nahrungsmittel durch's Klo spült oder in öffentliche Mülleimer wirft. Da gab's in Köln sogar mal eine Plakat-Kampange gegen. Auf dem Plakat bedankte sich ein sympathisch aussehender Ratz bei den Kölnern für das viele Essen...


    2. Das bereits angesprochene Kooperations-Experiment unter Rotlicht. Die Ratten merken sich offensichtlich anhand des Geruchs welche Artgenossen kooperativ sind und welche nicht und diese Kooperation ist einer der Gründe warum Ratten in unserem "Ökosystem" so erfolgreich sind. Da könnten auch wir Menschen uns eine Scheibe von abschneiden (übrigens auch bezogen auf die "Diskussionskultur" die mir einige in den letzten Tagen hier im Forum angedeihen ließen).


    3. Der Leptospirose-Fall. Der lag übrigens bereits über zehn Jahre zurück und hatte nur deshalb so extreme Auswirkungen weil der Patient zuvor in zwei Kliniken falsch diagnostiziert wurde. Meiner Ansicht nach wurde auch nicht deutlich genug darauf hingewiesen das man sich als Mensch Leptospiren aus allen möglichen Quellen einfangen kann. Der beschriebene Fall ist nur einer von etwa 100 Fällen pro Jahr in Deutschland (bei 300 Fällen in Frankreich obwohl es dort weniger Einwohner gibt) und die wenigsten davon enden tödlich oder werden direkt durch Ratten übertragen. Im gleichen Zeitraum sterben mehr als 3000 Menschen bei Autounfällen (ca. 1000 davon unter Alkoholeinfluss) und trotzdem kommt keiner auf die Idee auch nur ein generelles Tempolimit oder Alkoholverbot durchzusetzen. Wichtig ist aber folgender Punkt: Um durch Salmonellen eine ernsthafte Infektion bekommen müssen mehrere Millionen Erreger in den Körper eindringen, bei Leptospiren reichen 10-100! Darum bitte bei lauter Tierarzt-Diskussionen nicht die Menschenärzte aus dem Blick verlieren...


    LG
    SternFuchs*

    Hallo Peach,


    mir scheint in Deiner Situation wichtig dass Du nichts Extremes zu erzwingen versuchst, beispielsweise eine Ratte hochzunehmen obwohl sie merklich keinen Bock drauf hat und wegzulaufen oder gar zu beißen versucht. Du solltest auch berücksichtigen das bei Ratten viel über den Geruchssinn läuft. Wenn Dein beschriebener Pulli beispielsweise immer gut gewaschen und für Menschen perfekt duftend ist macht ihn das für die Rätze total uninteressant. Ich habe hier beispielsweise ein altes und total zerfleddertes Sweatshirt das ich selten wasche und mir immer überziehe wenn ich zu den Rätzen ins Zimmer gehe. Wenn ich dann ruhig auf dem Boden hocke kommen nach einiger Zeit auch die scheuesten Tiere mal gucken, schnuffeln und auf mir rumklettern. Welche die sich trotzdem kaum aus dem Gehege trauen sind aber auch dabei, und das obwohl die Gehege den ganzen Tag offen stehen.


    Ich habe auch angefangen mit Rotlicht zu experimentieren. Das kam kürzlich in einer Sendung namens Xenius (auf arte). Die Ratten können Rotlicht nicht wahrnehmen. Das ist für sie wie Dunkelheit. Im Experiment in der Sendung hat man den Tagesrhytmus quasi umgedreht. Nachts wird im Versuchsgehege Tageslicht simuliert und tagsüber Rotlicht so dass die Forscher das natürliche nächtliche Verhalten der Tiere gut studieren können. Ich gehe dann immer abends wenn's draußen schon dunkel ist zu den Ratten und mache dann eben nur das Rotlicht an so dass meine Anwesenheit die Rätze möglichst wenig stört oder gar erschreckt. Man muss allerdings etwas mehr aufpassen dass man niemanden übersieht und schlimmstenfalls auf ihn tritt weil man unter Rotlicht selbst nicht mehr so gut sieht (ggf. kurz normales Licht anmachen) und die eigenen Augen brauchen auch etwas Zeit um sich ans Rotlicht anzupassen. Geduld ist also in jedem Fall erforderlich.


    LG
    SternFuchs*