Beiträge von Emily86

    Wenn es nicht am dominanten Verhalten liegt, könnte es auch ein neurologisches Problem sein. Ob man da dann was machen kann, ist die Frage (ich hatte vor etlichen Jahren eine Ratte mit ähnlichen Symptomen, allerdings war sie meistens völlig normal, nur zwischendurch bekam sie "Anfälle", die ähnlich waren wie von Dir beschrieben. Sie wurde übrigens trotzdem ziemlich alt. <3)

    Hallo,


    wir sind mit Savic XL am zufriedensten (derzeit leben 4 Ratten drin, können aber auch noch mehr hinein), die Anschaffung war zwar nicht supergünstig, hat sich aber definitiv gelohnt (bis auf das kleine Manko der billigen Plastikebenen, aber die kann man ja zur Not ersetzen, noch halten sie bei uns :D ). Es gibt von Savic auch ein etwas kleineres Modell (nennt sich "Double" oder so?), reicht ebenfalls gut für 4 Ratten. Der größte Käfig nützt eh nichts, wenn sie nicht ordentlichen Auslauf bekommen. Das Kleinere Modell ist natürlich etwas günstiger und oft bekommt man Schnäppchen über ebay oder willhaben.

    Wir haben in jeder Vollebene eine Toilette stehen (ein Kistchen mit Holzpellets drin - nur keine Nadelhölzer).

    Je mehr Ratten, desto schneller muss man die Klos halt säubern ;)


    LG

    Emily

    Also, was die Eignung für Kinder angeht, würde ich Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen oder irgendein anderes Haustier nicht eher (oder weniger) empfehlen. Hamster wollen sowieso nur ihre Ruhe, Kaninchen und Meerschweinchen "ertragen" halt die Streicheleinheiten von Mensch immer wieder mal und resignieren (natürlich gibts auch welche, die sehr zutraulich werden, aber Trägheit oder Resignation bedeutet halt nicht immer Wohlgefallen, was bei den armen größeren Nagern offenbar manchmal vergessen wird :( ). Das heißt nicht, dass ich Ratten für Kinder unbedenklicher finde, Ratten sind halt sehr eigensinnig, intelligent und ebenfalls keine "Kuscheltiere".

    Ich denke, man kann Kindern (Haus-)Tiere durchaus näherbringen, aber eben nur dann, wenn man als Elternteil damit klarkommt, primär die Haltung zu übernehmen und Kleinkinder mit den Tieren nicht alleine lässt. Wenn man sich als Elternteil schon vor dem Tier ekelt, finde ich das eine ganz schlechte Basis. Immerhin übernimmt man die Verantwortung für ein Lebewesen ein Leben lang - gerade als Elternteil - ob es einem gefällt oder nicht.

    Vielen dank für eure Antworten und Erfahrungsberichte :D!

    Bei mir ist halt das Problem das ich sie wegen meiner Mutter nicht im Wohnzimmer halten kann... Sie ist halt leider eeeecht kein Fan von Ratten (sie ekelt sich vor den Schwänzen) und deswegen wäre es sicher besser, wenn ich die kleinen Rabauken an einem Platz stellen könnte wo sie die nicht sofort sieht. An sich ist in meinem Schlafzimmer sowieso mehr Leben, weil ich dort die meiste Zeit des Tages verbringe (PC, Konsole, Bücherecke....) :schulter: und ich schlafe tatsächlich mit Hintergrundgeräuschen besser als ohne.... Diese komplette Stille macht mir irgendwie Angst :auro:

    Aber falls es wirklich die schlechteste Idee ist mit dem Standort im Schlafzimmer dann muss ich wohl oder übel noch mal meine ganze Idee mit den Ratten überdenken.... :/

    Wegen der Stille: Man kann halt vorher nie wissen, WIE laut sie sind. Wir haben dzt. wie gesagt mehrere Käfige (weil wir schwierige Neuzugänge haben, die wir erst integrieren müssen) und im Schlafzimmer 4 Ratten, im Wohnzimmer bis vor kurzem 8 Ratten (jetzt noch 6 in 2 Käfigen aufgeteilt). Die Ratten im Schlafzimmer sind ultra leise, ich kann dort sogar ziemlich problemlos meditieren. Man hört sie am ehesten noch trinken, das Klappern halt, aber sonst herrscht in der Nacht absolute Stille.

    Im Wohnzimmer sind sie etwas übermütiger. Ich schlafe oft auch im WZ auf dem Sofa, weil es da immer wieder kränkliche Ratten gibt oder ich nen Teil der Ratten spät abends raus lasse. Da ist es viel lauter - gar nicht so bei denen, die im Auslauf sind, sondern im Käfig selbst. Manchmal sind sie ebenfalls total leise, manchmal kommen sie aber auf die Idee, auf den Ebenen rumzuspringen, dann gehts halt immer "Platsch! Knall!", und da schrecke ich dann jedes Mal hoch und bin dann morgens nicht immer die Fitteste :D - hab mich ebenfalls dran gewöhnt und finds auszuhalten, aber ich kann ja notfalls auch ins Schlafzimmer ausweichen. Wenn Du also notfalls im WZ schlafen könntest ;) ...

    Was ich sagen will, ist: Du kannst Glück haben und ultra leise Ratten haben, Du kannst "mittelleise" Ratten haben (wie wir im WZ), oder Du hast einfach totale Rabauken, die nachts am Gitter knabbern, die Käfig-Einrichtung auseinander nehmen, rumspringen, fiepsen, zoffen ... ;) - Das sollte dann halt kein Grund sein, sie wieder herzugeben, das wäre viel zu schade für die Kleinen, zumal es Gewohnheitstiere sind, die nicht gerne so schnell ihr gesamtes Umfeld wechseln.

    Ich denke einfach, man sollte, wenn man unsicher ist, ob man irgendwas an Ratten dauerhaft aushält, immer einen Plan B haben, um sie dann nicht voreilig wieder hergeben zu müssen. Sei es, dass Du wenns sein muss dauerhaft im Wohnzimmer schlafen kannst, oder die Ratten wenns sein muss auch mal doch ins WZ stellen darfst (oder vielleicht ins Vorzimmer?). Zumindest in Nächten, in denen sie laut wären vielleicht (Standortwechsel mögen sie auch nicht sehr gerne - Gewohnheitstiere eben -, aber man könnte ihnen das jeweilige Zimmer schon im Vorfeld zeigen. Wenn wir einen Käfig in ein anderes Zimmer umsiedeln, dann immer ganz langsam mit Ratte drin, sodass sie genau sieht, auf welchem Weg sie ins andere Zimmer gelangt und das quasi in ihrem Gedächtnis abspeichern kann; oder wir lassen sie davor schon einfach im jeweiligen Raum etwas herumlaufen).

    Viel Glück! :)

    Hi,


    wir haben auch im Schlafzimmer Ratten stehen (bis zur Integration jedenfalls, falls die glückt) und das ist kein Problem für uns. Sie haben auch Auslauf im Schlafzimmer. Wenn der Käfig immer gut geputzt ist und man gut lüftet (so, dass es nicht auf die Ratten zieht), dann passt das schon :)

    Unsere sind nachts auch sehr leise und machen kaum einen Mucks, es kann aber natürlich sein, dass manche Ratten lauter sind. Damit muss man dann halt leben (oder schlafen) können ;)
    Ich finde das Wohnzimmer aber generell idealer, auch, weil da mehr Leben herrscht und unsere Ratten allesamt recht menschenbezogen sind. Im Wohnzimmer können sie mehr am Leben teilnehmen.
    Wenn man sehr empfindlich ist, was die Luft angeht oder zu Allergien neigt (oder es eben sehr leise haben muss während des Schlafs) ist das Schlafzimmer sicher weniger optimal.

    Hallo,

    Bitte kein Petgard Carlos!!! Wir hatten den mal, weil der schön groß ist und eben quasi unendlich stapelbar - aber er ist extrem instabil, wir mussten Kabelbinder zur zusätzlichen Fixierung der Gitterwände nehmen und dennoch sind unsere Ratten regelmäßig ausgebüchst (das Gitter ist so dünn, dass sie sich einfach dagegengestemmt hatten, bis ein Spalt war, aus dem sie durchschlüpfen konnten).


    Wir haben den Romulus u.a. ebenfalls gerade in Verwendung (den mit der größeren Fläche) und nein, das Bodenblech ist nicht praktisch, da darüber nämlich (völlig absurd!) ein ebenfalls ausziehbares Gitter ist. Gitterböden sind aber extrem ungesund für die zarten Rattenfüßchen, also müssen wir immer penibel darauf achten, schweren Stoff draufzulegen, den sie nicht so schnell wegschieben (und bald kommt dann endlich ne zugeschnittene Holzplatte drauf, uff). Die Schublade ist total sperrig, verhakt sich ständig beim Öffnen und Rausziehen und mittlerweile haben wir sie ganz entfernt und anders in Verwendung. Ich bin mir außerdem nicht sicher, ob der Romulus nicht Nadelhölzer als Holzebenen hat, weil die nach dem Putzen irgendwie etwas nach Nadelholz rochen anfangs (da kann man dann ja aber Ersatz-Holzebenen reintun - gibt tolle ausziehbare online zu bestellen zum Beispiel).

    Siebdruckplatten verwenden wir keine, weil das Material nicht gerade das gesündeste ist (wir verwenden nur Holzebenen oder im Savic eben die Plastikebenen, die das einzige kleine Manko an diesem Käfig sind).


    Ich würde, wenn ich mir 2-3 Ratten zulegen würde, wahrscheinlich gleich einen Savic nehmen (für so eine geringe Rattenanzahl reicht der Double allemal), denn hätten wir uns den gleich genommen, hätten wir im Endeffekt etliche Käfigkosten davor eingespart!

    Der Romulus geht mMn zur Not auch (und bei uns wars eine Not ;) ), wenn man ein paar Dinge beachtet, eben: kein blanker Gitterboden, notfalls die Holzebenen gegen bessere austauschen und vor allem viel Auslauf (der Käfig ist ja nicht sooo groß).


    Wie hier eh schon erwähnt wurde: Solltet ihr nicht gerade 2 Ratten im Auge haben, wo es nur zwei zu vergeben gibt, dann würde auch ich gleich drei nehmen. Ich hatte in meiner Jugend mit einer angefangen (im Nachhinein furchtbar), dann wieder mit zwei, und da habe ich dann bald das Rudel vergrößert. Ob zwei oder drei (oder sogar vier) - das ist nicht mehr Aufwand und die Ratten fühlen sich wohler :) (ungeachtet jetzt erst mal des hier angeschnittenen aber doch sehr komplexen Themas Sterben und Einzelratte, so einfach ist es dann nämlich doch nicht).


    Viel Spaß mit den neuen Mitbewohnern!

    1) Nicht unbedingt, ich habe bloß die Erfahrung gemacht, dass Senioren von sehr jungen, verspielten Ratten genervt sein können - ist bei uns kein Problem, weil sie genug Ausweichmöglichkeiten haben, sowohl im Käfig als auch im (oft halbtags vorhandenen) Auslauf und sie generell recht harmonisch sind; mir tun die Senioren dennoch manchmal leid, wenn die jungen spielen und sie selbst aber einfach nur chillen wollen ;)


    2) Das sehe ich auch so, wir integrieren wenn möglich auch immer mind. 2 dazu. Allerdings haben wir auch schon einen Einzel-Notfall übernommen, da war die Qurantäne im neuen Käfig das geringere Übel - ich würde also keine Ratte in einem schlechteren Umfeld lassen, nur weil sie ein paar Wochen alleine bleiben müsste (genauso wenig wie wir alte Ratten abgeben würden). Wir lassen sie aber auch meist nur 1-2 Wochen in Quarantäne, es sei denn, sie haben eine ansteckende Krankheit die länger abheilen muss, oder sie müssen erst kastriert werden. Mitunter starten wir auch so eine Art "partielle Integration", klappt aber nur, weil wir unser Rudel sehr gut einschätzen können.


    3) Ich glaube, Du machst Dir zu viele Gedanken. Wir planen hier gar nicht, nur einmal war ein Weibchen ganz alleine im Männerrudel, weil ihre entzückende beste Freundin verstarb, da haben wir ihr dann 2 dazugenommen (was wahrscheinlich gar nicht nötig gewesen wäre, aber wir meinten es gut und freuen uns über den Zuwachs ;)). Ansonsten nehmen wir einfach konkrete spontane Notfälle (aus verschiedensten Quellen), sofern wir gerade Kapazitäten haben.

    Man kann ja sowieso nicht berechnen, wie lange jede einzelne Ratte tatsächlich lebt, von daher finde ich Planen relativ überflüssig; planbar finde ich nur die Rudel-Aufteilung, wenn man sich für eine Ratte entscheidet.


    Viel Spaß mit den künftigen Ratten :)