38 Tierheim Gifhorn: Rattenbestand

  • Update:

    Die 15 erwachsenen Tiere (7 Jungs und 8 Mädchen) sind alle unter 1 Jahr alt. Das genaue Alter wurde mir nicht mitgeteilt, ist möglicherweise nicht bekannt. Sie sollen zahm und aufgeschlossen sein. Stimmen die Fotos, dann handelt es sich fast ausschließlich um Huskys. (Ich war nicht vor Ort, hatte lediglich E-Mail Kontakt.)

    Die 11 Babys scheinen zum aktuellen Zeitpunkt noch zu jung zur Vermittlung, aber über Interesse freut man sich trotzdem.

  • UPDATE


    Die 7 Weibchen ziehen zu mir!

    Die 5 Baby -Jungs werden heute Nachmittag vermittelt.


    Aktuell suchen noch

    3 Einzelböcke, schon älter, teilweise nicht ganz so nett, einer aber sehr verschmust. Sollen kastriert werden, da eine Vermittlung in ein Böckerudel unmöglich erscheint.


    4er-gruppe Jungs, ca 6-9 Monate alt, Recht nett, sollen bald kastriert werden, können aber auch unkastriert vermittelt werden.

  • Guten Morgen,


    die Jungs suchen immer noch. 😥 Ob sie mittlerweile schon kastriert sind, weiß ich nicht.

    Die 4er-Gruppe ist ja in sich geschlossen, da muss m.E. nicht kastriert werden.

    Eigentlich geht es nur um den einen aggressiven einzelbock...

    Einer der Einzelnen soll sogar recht menschenbezogen sein. Allerdings ist unklar, wie er auf andere Ratten reagiert.

    Wäre schön, wenn sich jemand für die Jungs findet!

  • Also, wenn die drei Einzelnen kastriert werden, würde sich wahrscheinlich schon jemand finden. Ich würde es dann auch noch mal bei Facebook posten. (Ganz evtl. sogar selbst einen übernehmen, wenn Fernvermittlung möglich wäre).

    Aber Ratten aufzunehmen, die evtl. mit anderen Böcken gar nicht klarkommen, ist halt schwierig...

  • Huhu,

    tavina

    Update aus dem Tierheim :


    Leider kein Termin mehr in diesem Jahr für die Kastration.

    Dadurch musste leider die 4er Gruppe getrennt werden, da einer aggressiv wurde. Lt Auskunft vom Tierheim besteht aber nach Kastration die Chance einer Rudelzusammenführung mit viel Geduld.



    Einer Fernvermittlung würde das Tierheim zustimmen.


    Ich bin gerne bereit, die Tiere zu holen und im Umkreis von ca 2 Stunden Autofahrt zu bringen.


    Fotos folgen bald.

  • Nachtrag: Ja, leider ist die Vermittlung schwierig, da jetzt die 4 Einzelböcke noch nicht kastriert sind.

    (Durch den Unfall mit den beiden Verstorbenen).

    Sie sind alle schon älter (geschätzt), sodass es natürlich wichtig wäre, dass sie auch noch ein Zuhause finden!

    Sie sitzen auch schon länger im Tierheim. Ich glaube, es sind Huskys.

    Die Tierpflegerin antwortet schnell (per Mail/Telefon).


    05374 4434


    Manny, der aus dem Dreierrudel übrig ist, macht (dank SurrealLucys Hilfe) in ein paar Tagen eine weite Reise und kommt zu mir.


    Ich hoffe, die anderen finden auch noch ein Zuhause, ehe sie einsam im Tierheim sterben.:(

  • Moin,


    ja, es sind Huskys, schon etwas ausgeblichen.

    Ich bin heute Abend zum Telefonat mit der Tierpflegerin verabredet, da will ich das Thema Kastration noch einmal ansprechen. Ich denke, das Unglück passierte, weil die aufgesuchte Tierärztin nicht sonderlich rattenerfahren ist (ich weiß, dass sie sehr lange gesucht haben, um überhaupt eine Praxis zu finden, die Inhalationsnarkose bietet). Ich hatte ihnen meinen Tierarzt in Wolfenbüttel empfohlen, darauf gingen sie nicht ein. Ich werde anbieten, die Tiere notfalls selbst zur Kastration nach Wolfenbüttel zu bringen, wenn es aus zeitlichen Gründen vom Tierheim aus nicht geht. Aber der Tierarzt ist einfach top.


    Wenn sich jetzt noch wer findet, der kurzfristig einen der Jungs haben will: Ich fahre Freitag ins Tierheim und hole den für Tavina reservierten Bub. Am Montag den 30.1. fahre ich nach Frankfurt am Main. Ich könnte maximal 2 Transportboxen unterbringen!

  • Inhalationsnarkose wird für solche OPs gar nicht empfohlen, da sie die Schmerzen nicht ausschaltet.

    Rattenerfahrung ist jedoch für den Tierarzt ein Muss!


    Aber danke, dass du dich so darum kümmerst! Hoffentlich findet sich eine Lösung!

  • Inhalationsnarkose wird für solche OPs gar nicht empfohlen, da sie die Schmerzen nicht ausschaltet.

    Rattenerfahrung ist jedoch für den Tierarzt ein Muss!


    Aber danke, dass du dich so darum kümmerst! Hoffentlich findet sich eine Lösung!

    Mein Tierarzt nutzt eine Mischung aus Inhalationsnarkose und normaler Narkose mit Schmerzmitteln. Wird idr besser vertragen.


    Zu dem Unglück jetzt gibt es auch eine Vermutung seitens der TiHo Hannover, dass Inzucht eine Rolle spielen könnte. Auffällig ist, dass beide verstorbenen Ratten Huskys waren, der Überlebende aber nicht.

    Letztendlich sind das aber nur Mutmaßungen. Die Tiere haben in sehr prekären Verhältnissen gelebt, da gab es in jedem Fall Inzucht.


    Über die Kastration der restlichen wird noch nachgedacht. Es ist klar, dass es so nicht geht. Aber nach dem Schockerlebnis jetzt will man nichts riskieren. Vielleicht ist es ja auch möglich, sie unkastriert irgendwo zu vermitteln. Das Problem ist halt, dass sie definitiv schon Mal Weibchen gedeckt haben.


    tavina mit dem TH ist es geklärt, ich hole Manny am Freitag ab, dann bleibt er übers Wochenende hier.


    Von den anderen mach ich Erpressungsfotos. Ich fahr nach meinem Urlaub auch, um sie ins neue Zuhause zu bringen, allerdings dann nur um Umkreis von ca 150 km rund um Braunschweig. (Also ca bis Göttingen, Magdeburg / Halle, Bielefeld, Hamburg, um eine grobe Orientierung zu liefern)

  • Moin,


    hier nun endlich die versprochenen Fotos.


    Alles Huskys in unterschiedlichen Ausbleichungsgraden. Alter leider unbekannt. Sie sind bereits voll ausgewachsen, ich schätze sie auf 1,5 bis 2 Jahre.


    Bild 1: unkastriert, sehr zurückhaltend, saß möglicherweise bereits sein gesamtes Leben allein.


    Bild 2: unkastriert, Name Brötchen, sehr zutraulich und verschmust. Machte leider heute einen schlappen Eindruck, zeigte plötzlich pumpatmung und geht noch heute zum Tierarzt (ich gehe Update, sobald ich mehr weiß)


    Bild 3: unkastriert, Name Crash, ist tagesformabhängig nett, kann aber auch zickig sein.


    Bild 4: unkastriert, sehr dunkler Husky, sehr lieb, hat mir die Hand geleckt, soll aber auch zickig sein können.


    Kastration ist für das Tierheim nach dem Vorfall vom Tisch. Insbesondere Brötchen hätte da wohl keine Chance. Natürlich kann, wer sie aufnimmt, selbst entscheiden, das Risiko einzugehen.

  • Update:

    Brötchen zieht zur Tierpflegerin des Tierheims. Sie hat selbst Ratten und er darf dort in liebevoller Betreuung seine letzten Tage verbringen. Er wird nicht mehr vermittelt.


    Somit sind nur noch 3 Einzelböcke unterzubringen.

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