Verhalten nach Alter

  • Hallo zusammen,

    ich habe eine sehr spezifische Frage und hoffe hier auf Antworten zu stoßen:)

    Man sagt ja Ratten haben ihr Territorialverhalten ab 10 Wochen Alter ausgefeilt. Ich nehme an das ist ein Orientierungswert und abhängig von mehreren Faktoren, oder kann man das tatsächlich pauschal so sagen? Würde mich wirklich interessieren.


    Momentan ist es bei uns relevant geworden, da wir uns kurzfristig entschieden haben ein weiteres Baby aus dem gleichen Wurf aufzunehmen. Da sie bereits getrennt waren, müssten sie ja wieder vergesellschaftet werden. Allerdings sind sie dann schon fast genau 10 Wochen alt und warten ja auch in Quarantäne darauf noch mit den älteren Ratten integriert zu werden. Ist die Frage wie viel Stress das Zusetzen des Geschwisterchens noch macht🤔


    Liebe Grüße

  • Hey,

    ich kann zum Revierverhalten nicht so viel sagen, das mit den 10 Monaten habe ich auch gelesen, ist aber wie du schon sagst sicher von der einzelnen Ratte abhängig.

    Ich habe dannjauch noch Weibchen, die grundsätzlich nicht so extrem Territorial sind.


    Mir fällt aber auf, das du von EINER zusätzlichen Ratte schreibst.

    Ich hatte selbst gerade erst eine Integration mit einer einzelnen Ratte (Ihr Rudel war gestorben und sie war jetzt alleine)

    Und es ist alles anders gekommen als ich dachte. Wir hatten schwierigkeiten mit der ersten Inti und zwischendurch waren meine Nasen krank.


    Das ganze hat sich viel länger gezogen als ursprünglich gedacht und die ganze Zeit saß die arme kleine Yeti alleine.


    Das hat mir jeden Tag das Herz zerrissen und es mir nicht einfacher gemacht geduldig bei der zweiten Inti zu bleiben.


    Du weist wie was passiert!

    Wenn du dich dafür entscheidest weitere Ratten aufzunehmen, dann IMMER mindestens zwei (was ja auch schon kein artgerechtes Rudel ist) also besser noch drei.


    Bitte nimm auf jedenfall mindestens Zwei neue Ratten und erspar es dir und der kleinen über wochen alleine sitzen zu müssen 🙏🏻


    Am ende hat die neue parasiten oder wird doch krank und die Quarantäne zieht sich.

    Oder dein Rudel ist doch schon revierbezogener als du dachtest.

    Wirklich mindestens Zwei!!!


    Liebe Grüße

    Lyrea

  • Hallo Lyrea,

    nein, das hast du falsch verstanden.


    Wir haben zwei ältere Ratten, der dritte ist vor kurzem leider verstorben. Daher wird das Rudel jetzt wieder vergrößert.


    Wir haben bereits ZWEI Babies von der Züchterin geholt. Haben uns jetzt allerdings nach langem Überlegen dazu entschieden, noch ein drittes Baby aus dem selben Wurf dazu zu holen.

    Deshalb geht es mir darum, wie einfach es wird die Brüder untereinander wieder zu integrieren. Nach Erfahrung der Züchterin dürfte es nach einem Zusammensetzen auf neutralem Grund wieder funktionieren. Er kann also nach sehr kurzer Eingewöhnung wieder zu den zwei anderen Babies (Falls das wirklich so funktioniert - aber das ist ja die Frage🙂)

  • Die Sache ist nur, ich kenne mich lediglich mit Vergesellschaftungen zwischen Älteren und Jüngeren Ratten aus. Aber nicht zwischen *nur* Babies. Positive Erfahrungswerte wären da natürlich ermunternd😄

  • Hallo,
    10 Wochen sind schon noch SEHR großzuegig.
    Ratten entwickeln erste Revierverhaltenszeichen schon vorher. Sicher schon um die 8 Wochen rum.
    Um eine richtige Integration kommst Du nicht rum.

    Es gruessen Nessy & Mia, Lani + Yui + Binchen
    69 Loved and Unforgotten. :r84:

    Animals are reliable, many full of love, true in their affections, predictable in their actions, grateful and loyal.
    Difficult standards for people to live up to. ― Alfred A. Montapert

  • Das kann man leider nicht pauschal sagen.

    Es gibt Ratten, die schon vor der 8. Woche anfangen, Revierverhalten zu entwickeln und dann eine richtige Integration brauchen. Andere sind Spätentwickler. Meine vier Brüder damals waren erst mit 12 Wochen reif genug für eine Integration - vorher konnte man keinen Funken Revierverhalten entdecken, nur Spiel, Spiel, Spiel ..


    Von daher bleibt dir nur: auf neutralem Gebiet zusammen setzen, beobachten und entscheiden, ob mehrere Treffen nötig sind oder sie "von Tuten und Blasen" noch keine Ahnung haben und sich eben noch wie Babies verhalten.

    Liebe Grüsse von Nienor und ihren Langschwanzflauschnasen


    Der größte Feind des Heimtiers ist der unwissende Besitzer.
    Silvia Blahak

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