Fallbericht: Ratte mit apfelgroßem Tumor (schwerer als sie selbst!)

  • Hallo Laura,


    das ist ja mal echt krass! 8|
    Da kann man echt nicht verstehen wie der Besitzer es soweit kommen lassen konnte... ;(


    Liebe Grüße
    Skadi

  • Hey,


    heftig.
    Mich würde ja interessieren, wie alt die Ratte zu dem Zeitpunkt war. Und die Wachstumsphase des Tumors würde mich interessieren, also wie lange es gedauert hat, bis der Tumor vom ersten Entdecken an so groß wurde. Wenigstens geht aus dem letzten Satz hervor, dass der Tumor wohl auch nach 3 Monaten nciht wiederkam, daher gehe ihc von einer langsamen Wachstumsphase aus. UNd da frage ich mich dann wirklch, warum man es soweit hat kommen lassen! 8|


    Bei meinem Lenny war der Tumor auch immens groß geworden - allerdings innerhalb von etwa 6 Wochen!!! Mir rieten 2 TÄ von der OP ab, eben weil das Ding schon innerhalb weniger Tage sichtbar gewachsen war und bei solch schnellem Wachstum ist es mehr als wahrscheinlich, dass das Ding wiederkommt. Daher hatte ich mich gegen die OP entschieden - wenn so ein Tumor an derselben Stelle wiederkommt, auf der Narbe, sind das für das Tier unvorstellbare Schmerzen.

    LG von der 2-Beinerin mit den 7 4-Beinern mit langen Schwänzen, den 5 6-Beinern mit stacheligen Körper, den 3 6-Beinern mit grünem Körper und den 12 haarigen 8-Beinern


    - Rattenpause? Nur was für Anfänger! :D-

  • Hi,


    wenn ich mich nicht irre, dann kenn ich den Fall aus einem anderen Rattenforum. Die Ratte wurde, wenn es diese ist, aber ich denke schon aus schlechter Haltung übernommen und man wollte ihr mit der OP eine Chance geben. Und die hat sie auch genutzt.


    Aber schon krass, wenn man dass so sieht!

  • Hi


    Sowas in der Art hatte ich 2012 auch schon mal rein bekommen. Das Mädel hatte 2 gigantische Tumore (und einen kleinen), da war sogar meine TA entsetzt (und hat Fotos gemacht von vorher - nachher), und die ist wirklich Kummer gewöhnt durch all die armen Ratzen, die ich ihr immer anschleppe.
    Auch bei diesem Mädel ist es gut ausgegangen, sie hat noch eine ganze Weile bei mir gelebt. Wirklich unglaublich, was diese Tiere aushalten (können und manchmal müssen). Ein Mensch würde das nicht schaffen.


    Fiep
    Ratta
    die gerne die Bilder zeigt, falls jemand möchte

  • Hallo...


    Wahnsinn, was manche Tierärzte leisten.
    Umso trauriger, an welch unmotivierte, unfähige Gestalten man während seiner Rattenhalterzeit gerät. Röntgen? Puh...das kostet aber 17€, sicher, dass Sie dafür so viel ausgeben wollen?


    Ich ziehe meinen Hut: Vor dem Arzt und natürlich vor dem tapferen Rattenmädel.


    Grüße
    Quarkstern

  • Hallo,


    ich hab auch einmal ein Mädel aufgenommen mit einem Tumor, der schwerer war, als sie selber. Konnte auch super entfernt werden und die Maus hat dann noch gut bei mir gelebt.
    Hier die Naht: **Link entfernt, da veraltet**


    LG

  • Ui krasses Thema, erstaunlich, dass die kleinen das wegstecken wenn man ihnen mehr als die eigentliche Körpermasse weg operiert. Allein der Blutverlust muss bei so einer Operation enorm sein...
    Und was muss das für ein Halter sein, der tatenlos zu sieht, wie der Tumor immer weiter wächst?!? :evil:

  • Zitat:
    Severus1988 schrieb am 2015-08-16 19:10 :
    Hi
    Spätestens erbsengröße merkt man doch?! o.O



    Wenn der Tumor außen liegt und man die Rätze regelmäßig gründlich durchknuddelt schon. Bei scheuen Tieren könnte es schwieriger sein. Auch die Diagnose und die richtige Behandlung sind nicht immer einfach. Wie hier bereits jemand schrieb, gibt's leider auch unter Tierärzten welche, die nur fachkundig wirken (manchmal nicht einmal das) und denen Ratten nicht viel wert sind. Wenn einem so jemand dann scheinbar plausibel darlegt, das eine OP nicht erfolgversprechend sei und als einzige Alternative das Einschläfern genannt wird... Da kann ich einen Halter schon etwas verstehen das er es erstmal nicht über's Herz bringt, sich sagt solange der Ratz noch frisst und trinkt schläfere ich nicht ein und es dann in Einzelfällen zu solchen Extremen kommt weil mit der schweren Entscheidung zu lange gewartet wurde. Andererseits zeigt aber auch dieser Fall hier deutlich, das auch ein extrem aussehender Tumor noch behandelbar sein kann. Daher würde ich (jetzt mit diesem Wissen) eher operieren lassen. Für die Ratte selbst dürfte der Unterschied nicht so groß sein, ob sie nun eingeschläfert wird oder aus der Narkose nicht mehr erwacht. Die Chance das die OP gutgeht halte ich für wertvoller als den Preisunterschied beim TA.


    Gruß
    SternFuchs

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