Eure Meinung zu Das andere Rattenbuch

  • Hallo


    Zitat: Steffi, ich werbe doch nicht dafür, dass viele Ratten in dem gleichen Volumen untergebracht werden sollen, das für einen Hamster ausreichend wäre. Die Besetzungsdichte ist mir wichtig. Ich würde knallhart auf die summierte Körpermasse orientieren, wenns um die Besatzungsdichte eines Beckens geht. Die Erika trennt in kleine Gruppen auf. Würde ich mich daran stoßen, dass die Gruppen klein sind, könnte ich nicht gleichzeitig eine schlimme Überbelegung der Becken kritisieren. Ein bisserl schließt sich das aus, oder?
    Nein. Die Becken sind auch für die kleinen Gruppen noch zu klein.
    5 Ratten brauchen ja auch nicht einen sooo viel größeren Käfig als 2 Ratten.


    Sag doch übrigens mal, inwiefern du einen vernünftigen Grund darin sehen könntest, ein Rattenrudel nachts in kleine Grüppchen zu trennen. Mir fällt da nichts zu ein, außer eben eventuell ein dringendes Bedürfnis, die Tiere pausenlos unter Kontrolle haben zu wollen.



    Zitat: Denk mal darüber nach, warum der Mensch sich nicht unbedingt wohlfühlt, wenn er mit dem Koppe oder dem ganzen Körper direkt unter der Zimmerdecke schlafen oder arbeiten muss. Ähnlich fühlen wird man sich, wenn man sich im oberen hinteren Winkel eines üblichen Schrankkäfigs parkt und Maus heißt.
    Und wieso parkt sich die Maus dann im oberen hinteren Winkel eines üblichen Schrankkäfigs? Weil sie masochistisch ist und sich da besonders unwohl fühlt?


    Viele Grüße
    Thea

  • Hallo


    Zitat:
    NG schrieb am 2009-06-23 20:59 :
    ich frage mich was für abnorme Phantasien manche hier haben...
    Was heißt hier, abnorme Phantasien? Weiderinder werden durch Elektrozäune davon abgehalten, sich mal in der Nachbarweide umzutun, Stracheldraht ist auch nichts Ungewöhnliches.


    Mal abgesehen davon: Ich habe einfach keine Idee, wie man Ratten sonst daran hinden könnte, den gesamten erreichbaren Raum in Besitz zu nehmen.


    Außer es ist wirklich immer jemand da und passt auf. Wenn das aber der Fall ist, dann glaube ich kaum, dass die Ratten wirklich nur 7 Stunden täglich in diesen Aquarien sind. Die haben sich doch zusätzlich zu den anderen Ratten noch Riesenhamsterratten zugelegt. Da kann doch nicht 17 Stunden am Tag jemand bei den Ratten sitzen.


    Zitat: Genau das meinte ich mit Unterstellungen machen. Fragt sie doch einfach, anstatt euch hier irgend etwas seltsames auszumalen. Ratten sind wie ja hoffentlich alle wissen sehr revierbezogen, sie anerkennen die Anlage als ihr Reich und fühlen sich wohl. Sie haben kein Bedürfnis danach sich auf fremden unbekannten Terrain zu bewegen
    Komisch, meine Ratten hatten immer dieses Bedürfnis. Sie haben immer jede Ecke eines Raumes, die sie erreichen konnten, untersucht. Dass ein Tier ein ihm zugewiesenes Revier einfach so anerkennt und niemals versucht, sein Revier ein wenig zu erweitern, das kommt mir sehr merkwürdig vor.


    Aber so hat sie es dir erklärt, wie du sagst. Deswegen habe ich auch kein Bedürfnis, sie zu fragen. Ich würde die Antwort unter Umständen gar nicht so ganz glauben können.


    Zitat: Würdet ihr euch eigentlich auch trauen solche Unverschämtheiten wie das mit den Stromschlägen ihr persönlich zu sagen? Wahrscheinlich nicht,....
    Wieso denn nicht?


    Zitat: .... das sagt ja dann auch schon viel über manche User hier aus.

    Was denn genau?


    Zitat:
    Das 15 ratten auf einem nackten Fußboden schlechter aufgehoben sind als in einer strukturierten Anlage ist denke ich klar.
    Das war nicht die Frage. Die Frage war, wie man die Ratten dazu bringt, nicht den Boden zu betreten.


    Zitat: Wie gesagt, fragt sie doch wenn ihr euch etwas nicht vorstellen könnt.
    Ich glaube, ich habe sie auch schon mal was gefragt. Auf jeden Fall haben andere aus diesem Forum (Ex-User) ihr schon so einige Fragen gestellt, die sie letzten Endes nicht beantwortet hat. Es kamen zwar Worte, die ungefähr was mit der Frage zu tun hatten, aber keine richtige Antwort.



    Viele Grüße
    Thea

  • Zitat: Sag doch übrigens mal, inwiefern du einen vernünftigen Grund darin sehen könntest, ein Rattenrudel nachts in kleine Grüppchen zu trennen. Mir fällt da nichts zu ein, außer eben eventuell ein dringendes Bedürfnis, die Tiere pausenlos unter Kontrolle haben zu wollen.


    Hallo
    Lange bevor mir hätte ein Grund einfallen können, hatte die Rattenhalterin geschrieben:


    Meine Ratten haben in der Nacht Zeit, ihre Hauptmahlzeit ohne Störung von 10 oder 20 anderen Rudelmitgliedern einzunehmen.


    Zitat: Die Frage war, wie man die Ratten dazu bringt, nicht den Boden zu betreten.


    Ab einer bestimmten Höhe und angesichts klar definierter Kanten diverser Tische, Schrankebenen und Regalbretter springen Ratten nicht einfach in die Tiefe. Wo sie sich nicht abseilen und nach Kaminklettermanier absteigen können, überwinden sie eine für sie unklare Höhendifferenz erstmal nicht.


    Ich denke, dass es die Ausnahme ist, wenn eine von Erikas Ratten springend auf den Zimmerboden gelangt.


    Grüße

  • Hallo,
    Zitat: Der Abstand vom Sofa im Rattenzimmer auf den Fußboden zum Beispiel beträgt nur wenige Zentimeter. Sie könnten also problemlos nach unten gelangen - tun es aber nicht! Zitat von Erika Weiss-Geißler Der Abstand beträgt nur wenige Zentimeter, nicht einen Meter oder höher.
    Zitat: Ab einer bestimmten Höhe und angesichts klar definierter Kanten diverser Tische, Schrankebenen und Regalbretter springen Ratten nicht einfach in die Tiefe. Wo sie sich nicht abseilen und nach Kaminklettermanier absteigen können, überwinden sie eine für sie unklare Höhendifferenz erstmal nicht. Ich denke, dass es die Ausnahme ist, wenn eine von Erikas Ratten springend auf den Zimmerboden gelangt. Zitat von Marlies Jeder von uns kennt doch wahrscheinlich die Situation: Wenn Ratten einmal eine Absperrung überwunden haben und gelernt haben, dass es auf der anderen Seite weitergeht, kann man ihren Entdeckerdrang nicht mehr bremsen und sie versuchen immer wieder zu entfliehen. Zitat: Meine Ratten haben in der Nacht Zeit, ihre Hauptmahlzeit ohne Störung von 10 oder 20 anderen Rudelmitgliedern einzunehmen.Zitat von Erika-Weiss-Geißler Ich nehme mal an hier im Forum gibt es mehrere Rattenhalter die größere Rudel haben und es nicht nötig haben, ihre Ratten nachts in kleine Gruppen aufzuteilen, damit sie fressen könnten. Ich habe irgendwo zwischendrin schon geschrieben, dass sie in der Anlage nur die Futterschüsseln so weit wie möglich verteilen müsste, damit alle zum Fressen kommen.


    LG
    maxmoritz

  • I Zitat: ch habe irgendwo zwischendrin schon geschrieben, dass sie in der Anlage nur die Futterschüsseln so weit wie möglich verteilen müsste, damit alle zum Fressen kommen.


    Hallo
    Es ist ganz einfach. Jene Erika aber auch ein beliebiger anderer Rattenhalter muss eben nicht genau deiner Methode der Futterschüsseln so weit wie möglich weg stellen folgen, um Ratten halbwegs akzeptabel halten zu können. Es steht nirgendwo geschrieben, dass sich artgerechte Haltungs- und Fütterungsmethoden bis aufs Haar gleichen müssen. Es ist kein Nachteil, wenn das Futter vorher portioniert und den Ratten so angeboten wird, dass sich maximal zwei oder drei Tiere um eine gefüllte Futterschale hermachen und sich darum streiten können ... und basta. Was soll denn an deinen soweit wie möglich verteilten Futternäpfen so viel besser sein, dass jeder nach deiner Methode verfahren müsste? Dass der Napf der am langsamsten fressende Ratte dann fleißig von 10 Ratten geleert wird, die natürlich 10 Jahre gebraucht haben, um aus den entfernt liegenden Käfigecken zur Käfigecke C zu gelangen?


    Du meine Güte!


    Zitat: Jeder von uns kennt doch wahrscheinlich die Situation: Wenn Ratten einmal eine Absperrung überwunden haben und gelernt haben, dass es auf der anderen Seite weitergeht, kann man ihren Entdeckerdrang nicht mehr bremsen und sie versuchen immer wieder zu entfliehen.


    Wenn du meinst, diese Binsenweisheiten hier vorbeten zu müssen, tu ich es dir einfach gleich und erzähle dir was ganz Normales aus dem Rattenverhalten, was hier auch schon xxmal geschrieben wurde: dass ein Fußboden irgendwo attraktiv für Ratten sein und Verwinkeltes, Unterschlüpfe bieten oder irgendwelche Resourcen suggerieren müsste, damit dein so genannter Entdeckerdrang eine Ratte veranlasst, sich dort öfter aufzuhalten. Wenn auf dem Zimmerboden nichts ist außer öder unstrukturierte Fläche, wird sich eine Ratte dort nicht aufhalten.


    Ansonsten ist es mir persönlich schnurzpiepe, ob die Ratten nun auf die Zimmerböden der Wohn- und Schlafanlage gelangen oder ob nicht. Daran mache ich nicht die Qualtität einer Rattenhaltung fest. Erika hält es nicht für gut. Und ich weiß zu wenig über ihr Zimmer und die Ausstattung, um sagen zu können bzw. eine klare Meinung dahingehend äußern zu können, dass die Ratten das auf keinen Fall dürften. Von mir aus sollen sie die Zimmerböden besuchen. Ich werde mich hüten, der Erika oder irgendwem einzureden, dass ein Zimmerboden entweder auf keinen Fall oder dass er immer erreichbar sein müsste.


    Wenn ich mal viel Zeit und Demenz in entsprechendem Grad zu verzeichnen habe, werde ich deinen Schöpfungen drei Tage lang brav ununterbrochen zuhören, damit du mir was über Zimmerböden, zu schmale und zu breite Regalbretter, Ratten und über all deine höchst auszeichnungswürdigen und hochspezifischen *.methoden, erzählen kannst. Bis es soweit ist, werde ich mich noch mit normalen Dingen im normalen Umfang beschäftigen.


    halber Gruß

  • Hallo,


    @ Marlies
    Könntest du deinen Hang zum Sarkasmus wohl an anderen Schauplätzen ausleben?


    Zitat: Bis es soweit ist, werde ich mich noch mit normalen Dingen im normalen Umfang beschäftigen.
    Dann tu das doch endlich. Halte dich einfach mit persönlichen Angriffen und Spitzfindigkeiten zurück, die haben hier nichts verloren.


    Gruß, Ute

  • @Rattus


    Aber die Spitzfindigkeiten einer Maxmoritz und das verächtliche Herumjonglieren mit dem Ausdruck Dame durch Geenie et.al. haben hier ihre Berechtigung, ja?


    Werte Zensorin, sind wir mal wieder auf dem Zyklopenauge blind, ja?

  • Hallo Marlies,


    es geht bei der Kritik an dir hier (und nicht nur hier) einzig und allein um deinen Ton, wie auch im letzen Satz deines Postings an mich.


    Gruß, Ute

  • Der Ton einer Gennie ist hier unmöglich gewesen. Lange vor meiner Beteiligung hier ist seitens einiger User prompt auf Anrede und Grußformel verzichtet worden. Warum ist das von dir nicht längst beanstandet worden? Dir geht es doch nicht im Töne. Zeige, wo du dich unvoreingenommen, eingehend und sachlich mit dem, was Buch und HP über Erikas Rattenhaltung mitteilen, beschäftigt hast. So lange ich das nicht sehe, empfinde ich deinen Verweis als einen billigen parteiischen Zensurversuch.

  • Zitat: und dann überlege ich mir, auf die Wartung des Hamsterbeckens zu verzichten, in der Hoffnung, dass das Klima im Hamsterbecken zum Himmel stinken wird


    Dazu mal etwas zu meiner aktuellen Hamsterhaltung. Ich hab hier einen Dschungarischen Zwerghamster in einem 100cm Aqua. Beim Hamster reicht es sie ca. alle 2 Monate mal sauber zu machen. Ich habe (seit ich den Hamster im Dez. bekommen habe) noch keinerlei Komplettreinigung vorgenommen bzw. vornehmen müssen. Man soll generell möglichst darauf verzichten, da es mit großem Streß fürs Tier verbunden ist. Dennoch stinkt weder die unbehandelte Inneneinrichtung noch das Streu nach Hamsterpipi. Der Hamster riecht überhaupt nicht und da gibt es eben einen großen Unterschied zur Rattenhaltung. Da miste ich jede Woche brav die Käfige aus.


    vlg knudn

  • Huhu,


    das Posting von Knudn kann ich nur unterstreichen.
    Mein Goldhamster lebte zwar nicht im Aqua, sondern in einem Freilaufgehege, aber auch das musste nie komplett gereinigt werden und die Pipi-Ecken waren winzig.


    Lg,
    Steffi

  • Hi Knudn,


    ich bin auch nicht der Meinung, dass ein Hamster, eine Rennmaus oder eine Ratte riechen würden. Sie riechen m.E. nicht nach zersetztem Harn sondern maximal nach den art-, bestands-, geschlechtsspezifischen und individuellen Phermonen, die auch mit dem Harn ausgeschieden werden. Es geht mir immer nur um den Harn, der an der Luft liegt und binnen kurzer Zeit riecht, weil Bakterien sich vermehren und den Harnstoff zersetzen, so dass nach kurzer Zeit eben auch Schadgase in entsprechenden Mengen gebildet werden.
    Ich empfinde gerade die Käfigecken, in denen Hamster oder Rennmäuse Harn absetzen, als sehr auffällig stechend (eben nach NH3) riechend. Diese kleinen Ecken, in denen der konzentrierte Harn abgesetzt wurde, empfinde ich viel unangenehmer als den verdünnten Harn, den Farbmäuse und Farbratten absetzen und in den Volieren verteilen. Eben weil der Harnstoff von Hamstern bspw. in höherer Konzentration ausgeschieden wird und offenbar doch nicht so schnell eintrocknet, wie man das von normaler mit Harn versetzter Streu erwartet und gern hätte, sind für mich diese Stellen in den Käfigen dieser Tiere schon recht unangenehm riechend. Deshalb ist es für mich so richtig nicht nachvollziehbar, weshalb die Glasbecken, die nur oben offen sind, so unkritisch gesehen werden im Zusammenhang mit Hamsterbesetzung. Ich empfinde den Unterschied nicht, verstehst du?


    Was kann es dennoch für Gründe geben, Aquarien für Hamster und Rennmäuse als geeignet zu sehen?
    Gibt es denn Erkenntnisse, Quellen, wonach die Atemwege der Hamster und Rennmausarten nicht so empfindlich bzgl. des Schadstoffgases sind?


    Einen anderen Grund kann ich mir sonst nicht vorstellen. Andererseits ... von Rennmäusen und ihren angeblichen Herz- und Atemwegsproblemen liest man fast genauso oft wie im Fall der Ratten. :(


    Ansonsten habe ich nichts gegen Rennmäuse und Hamster; ein Grund, weshalb ich immer zur Haltung und Liebhaberei der Echtmausarten tendieren werde, ist der Unterschied der art- bzw. familienspezifischen Pheromone (Familie ist im taxon. Sinn gemeint) Ich mag die Pheromone der Farbmäuse und Ratten viel lieber riechen als die der Hamster und Rennmäuse. Das ist natürlich v.a. deshalb so, weil ich seltener auf jene Tierarten treffe.

  • Zitat: sind für mich diese Stellen in den Käfigen dieser Tiere schon recht unangenehm riechend.


    Aufgrund dieses Thread dachte ich mir gestern so: Räumste mal beim Hamsterli auf. Und der Inhalt des Beutelchens seiner Kloecke riecht nicht, wenn man die Nase reinhält. (Ich weiss jetzt nicht ob es bei anderen Hamsterarten anders ist?!)


    Zitat: Was kann es dennoch für Gründe geben, Aquarien für Hamster und Rennmäuse als geeignet zu sehen?


    Mh... ich kann jetzt nur für den Hamsterhalter sprechen. Ersten kann man schön hoch einstreuen (bzw. soll man sogar) damit schöne Gänge gebaut werden können. Zweitens klettert mein Zwerghamster sehr gern, ist aber was die Balancierfähigkeiten betrifft nicht so geschickt wie die Ratten. Die Hamsterleute geben daher eine Mindestfallhöhe von 20cm (beim Zwerghamster) von Einrichtungsgegenständen an. Ansonsten könnte es gefährlich fürs Hamsterli werden, wenn es (was oft passiert) irgendwo runterrutscht und/oder drauffällt. Deshalb finde ich Käfige auch nicht so ideal. Da könnte mein Hamster am Gitter bis unter die Decke klettern. Irgendwann würde er aber runterplumsen und es bestünde dann die Gefahr, dass er auf einen Einrichtungsgegenstand fällt und sich verletzt. MaxundMoritz hat ja schon gepostet, dass in Hamsterkreisen gesagt wird, dass das Aquarium dann mehr tief als hoch sein darf. Wenn Hamsterhalter dann einen Selbstbau gestalten, schaut der dann meist so aus: **Link entfernt, da veraltet**. Und wie auch schon mal betont wurde - Hamster sind Einzelgänger und Ratten Rudeltiere... da kommt nunmal mehr Mist zusammen.


    vlg knudn

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